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Sonntag, 8. Januar 2012
Skyrunners (2009)
Erst dachte ich, Disney wollte mit der Fernsehproduktion Skyrunners einfach ein Remake ihres Der Flug des Navigators bringen. So ganz abwegig ist es auch nicht, scheint die Ausgangssituation doch nur etwas variiert und vereinfacht, denn hier sind es nun zwei Brüder, die ein außerirdisches Raumschiff finden und die Zeitreise fällt schlicht weg.
Freitag, 26. August 2011
TerrorVision (1986)
Ganz plötzlich erinnere ich mich wieder an eine Diskussion über Trash, Camp und Kitsch. Wenn TerrorVision nämlich eins nicht ist, dann Müll, Abfall oder etwas anderes, was man mit dem Begriff Trash in Verbindung bringen müßte. Dabei treffen die Grundwerte, die man heute beim Anblick eines mit Charles Band in Verbindung gebrachten Vorspanns eher als Anlaß resignierenden Stöhnens nimmt, eigentlich auch hier zu. Der Aufwand ist verhältnismäßig gering, die Grundidee ist irgendwie verrückt.
Der feine Unterschied ist jedoch, daß Ted Nicolaou, der sowohl das Drehbuch beisteuerte, als auch Regie führte, es sich zur Tugend macht, mit seinen wenigen Mitteln eine gewollt überzeichnete Science-Fiction-/Horrorkomödie zu gestalten, die aus einer minimalen Geschichte das liebevolle Maximum an B-Filmunterhaltung zaubert und nebenbei E.T. - Der Außerirdische ein wenig auf die Schippe nimmt.
Der feine Unterschied ist jedoch, daß Ted Nicolaou, der sowohl das Drehbuch beisteuerte, als auch Regie führte, es sich zur Tugend macht, mit seinen wenigen Mitteln eine gewollt überzeichnete Science-Fiction-/Horrorkomödie zu gestalten, die aus einer minimalen Geschichte das liebevolle Maximum an B-Filmunterhaltung zaubert und nebenbei E.T. - Der Außerirdische ein wenig auf die Schippe nimmt.
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Samstag, 30. April 2011
Das Ding aus einer anderen Welt (1951)
Blicken wir zurück in das Jahr 1951, als das moderne Science-Fiction und Horror Kino einen durchaus relevanten Sprung machte. Nach dem global spürbaren Trauma des zweiten Weltkriegs war das amerikanische Volk einerseits ermüdet von einem Bedrohungsgefühl, welches sich durch weitere Konflikte und den omnipräsenten kalten Krieg nicht milderte, wurde durch diesen jedoch auch unter hohen Leistungsdruck gestellt. Rückblickend erinnern wir uns an das strebsame Wettrüsten nebst den Kampf um Pioniersarbeit im All. Die durchaus als paranoid ansehbare McCarthy-Ära überspitzte den rasanten wissenschaftlichen Fortschritt und die Angst vor dem Krieg gegen oder die Infiltration durch den Kommunismus. Gleichzeitig beunruhigten die Amerikaner zum Ende der Vierziger Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte, die einen Höhepunkt in einem Absturz beim kleinen Örtchen Roswell fanden. Verschwiegenheit und Desinformation schürte den Eindruck eines unheimlichen Mysteriums, das im Kern den Kontakt mit außerirdischen Lebewesen bedeuten konnte.
Dieses Lebensgefühl manifestierte sich in zwei archetypischen Extremen für den phantastischen Film. Mit Der Tag, an dem die Erde stillstand verfolgte man auf den Leinwänden ein eher optimistisches, wenngleich kritisches Konzept, welches die menschlichen Fehltritte durch eine außerirdische Authorität ans Tageslicht bringt. Im RKO Film Das Ding aus einer anderen Welt, einer der nur zwei Produktionen der Firma Winchester Pictures Corporation von Howard Hawks, begegnet hingegen ein auf kleinem Raum ziemlich exakt gespiegelter Ausschnitt der zeitgenössischen Gesellschaft einer kaum mißzuverstehenden Bedrohung aus dem All.
Dieses Lebensgefühl manifestierte sich in zwei archetypischen Extremen für den phantastischen Film. Mit Der Tag, an dem die Erde stillstand verfolgte man auf den Leinwänden ein eher optimistisches, wenngleich kritisches Konzept, welches die menschlichen Fehltritte durch eine außerirdische Authorität ans Tageslicht bringt. Im RKO Film Das Ding aus einer anderen Welt, einer der nur zwei Produktionen der Firma Winchester Pictures Corporation von Howard Hawks, begegnet hingegen ein auf kleinem Raum ziemlich exakt gespiegelter Ausschnitt der zeitgenössischen Gesellschaft einer kaum mißzuverstehenden Bedrohung aus dem All.
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Donnerstag, 28. April 2011
Angriff der 20 Meter Frau (1958)
Wenn auf den Leinwänden der Drive-In Kinos Monster verschiedenster Gestalt ihr Unwesen treiben, wenn aus den Tiefen des Alls und den entlegenen Winkeln unserer Erde Ungetüme schlüpfen, um ihre Rache am Menschen zu üben, dann muß man sich vielleicht dieser Sprache annehmen, um auf ein solch vertraut rätselhaftes Wesen wie die Frau zu verweisen. Im Anschluß an Der Koloß gestaltete dessen Autor Mark Hanna mit Regisseur Nathan Juran diese gigantische Ehefrau, die in der Science-Fiction und Kreaturen Parodie Angriff der 20 Meter Frau nach dem Einfluß außerirdischer Strahlung zu einem Sinnbild der Emanzipation wird.
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King Dinosaur (1955)
Nachdem Bert I. Gordon, der in den folgenden Jahren noch mit so manchem Monsterschlock wie Der Koloß auf die Drive-In Leinwände gelangte, bei Serpent Island nur als Produzent aufgeführt wurde, präsentierte er 1955, dem Tarantula-Jahr, schließlich mit King Dinosaur sein Regiedebüt. Was wir alle so an ihm schätzen ist schon hier die Devise: Nicht lange fackeln, erstmal einen Kracher servieren. Und das tut er, mit einem Raketenabschuß, den ein Off-Sprecher im feinsten Wochenschau-Enthusiasmus kommentiert. Diese Funktion erfüllte Marvin Miller tatsächlich in diversen Streifen, darunter die US Adaption Gammera the Invincible.
Wissenschaftler seien nun in Washington darum bemüht, einen bemannten Raumflug zu ermöglichen; seinerzeit abenteuerliche Science-Fiction, konnte das Mercury-Programm doch erst 1961 mit suborbitalen Flügen von mehreren Minuten glänzen. Die Rakete dürfte genauso Stock-Footage sein, wie das Observatorium, in dem ein Wissenschaftler den neuen Planeten Nova entdeckt haben will, auf dem zudem ein gewisser Pflanzenwuchs vorhanden sei. Wie uns der Sprecher so über die technischen Fortschritte informiert, bei der neue Metalle entwickelt und Testserien unter anderem nukleare Gerätschaften beinhalten, macht sich das Gefühl breit, in einem amerikanischen Propagandafilm gelandet zu sein. Tiere können schließlich ins All fliegen, da muß es mit Menschen auch möglich sein.
Wissenschaftler seien nun in Washington darum bemüht, einen bemannten Raumflug zu ermöglichen; seinerzeit abenteuerliche Science-Fiction, konnte das Mercury-Programm doch erst 1961 mit suborbitalen Flügen von mehreren Minuten glänzen. Die Rakete dürfte genauso Stock-Footage sein, wie das Observatorium, in dem ein Wissenschaftler den neuen Planeten Nova entdeckt haben will, auf dem zudem ein gewisser Pflanzenwuchs vorhanden sei. Wie uns der Sprecher so über die technischen Fortschritte informiert, bei der neue Metalle entwickelt und Testserien unter anderem nukleare Gerätschaften beinhalten, macht sich das Gefühl breit, in einem amerikanischen Propagandafilm gelandet zu sein. Tiere können schließlich ins All fliegen, da muß es mit Menschen auch möglich sein.
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Sonntag, 17. April 2011
Die Delegation (1970)
Das Jahr 1970 scheint im deutschen Fernsehen eine Offenheit für Experimente mit sich gebracht zu haben. So irritierte nicht nur Das Millionenspiel mit einer Parallelrealität, sondern auch Die Delegation von Science-Fiction-Pionier Rainer Erler. Die Welt schien dabei Reif für Stoffe über außerirdisches Leben, die sich von der US-Paranoia der 50er Jahre hin zu Offenheit für mögliche Chancen entwickelt haben. Nachdem die Amerikaner zudem 1969 den Mond betreten haben, schien der Weltraum nicht mehr unerrreichbar. Wenn etwas da draußen ist, wie wahrscheinlich ist es, daß ein Kontakt stattfinden wird? Oder hat er schon stattgefunden?
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Montag, 28. Februar 2011
Evil Aliens (2005)
Was erwartet man, wenn schon mit Werbezeilen wie "Bad Taste trifft auf Akte X" geworben wird und mit Jake West ein auch Genredokumentationen filmender Mann am Ruder sitzt? Evil Aliens ist ein etwas ungezähmt zahlreiche Ideen unter einen Hut bringender Film, der offensichtlich in der Absicht gestaltet wurde, einiges an Unterhaltung für Horror- und Splatterfans zu bieten. Zitierfreudig mischen sich so extrem überzeichnete Figuren, leicht knisternde Erotik und vor allem Gemetzel. Während effekttechnisch einiges weggedroschen wird und mit latenter Analfixierung und britisch geprägtem Humor ausbeuterischen Ufo-Reportern die Invasion ihres Lebens geliefert wird, verstrickt sich West in seiner Revue ab und an in der erzählerischen Struktur.
Dienstag, 22. Februar 2011
Gore from Outer Space (2001)
Ein Blick auf die Milchstraße. Majestätische Musik blendet über zu sakralem Gesang. Schritte. Eine Aufseherin begleitet eine Nonne über einen Korridor zu Satomi Kurahashis (Hitomi Miwa) Zelle. Gleißendes Licht erfüllt die dunkle Kammer in einem durch das schmale Gitterfenster begrenztem Strahl. Mit der Bitte ihre Seele zu reinigen, beichtet Satomi, wie sie aufgrund einer perversen Tat in die Todeszelle geraten war. Ihre Erzählung setzt am Tag ein, an dem alles begann.
Kenner des Vorgängers Crazy Lips hoffen an dieser Stelle vielleicht auf neue, konkretere Erkenntnisse über die ungestühm über den Zuschauer einprasselnden Geschehnisse - und werden durch einen völlig unabhängigen Ansatz überrascht.
Es grenzt schon fast an die Vorstellung eines mit einem Sequel betrautem David Lynch, wie Gore From Outer Space lediglich auf einer Metaebene über bekannte Schauspieler, Figuren und als vielleicht nebensächlich beurteilte Details an Crazy Lips anknüpft.
Kenner des Vorgängers Crazy Lips hoffen an dieser Stelle vielleicht auf neue, konkretere Erkenntnisse über die ungestühm über den Zuschauer einprasselnden Geschehnisse - und werden durch einen völlig unabhängigen Ansatz überrascht.
Es grenzt schon fast an die Vorstellung eines mit einem Sequel betrautem David Lynch, wie Gore From Outer Space lediglich auf einer Metaebene über bekannte Schauspieler, Figuren und als vielleicht nebensächlich beurteilte Details an Crazy Lips anknüpft.
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Mittwoch, 9. Februar 2011
Sie kamen von jenseits des Weltraums (1967)
Geheimnisvolles Sausen über einem Farmgelände. An nächtlichem Firmament zieht eine V-Formation leuchtender Flugkörper vorbei. Krachend schlägt etwas in den Boden ein. Die erschreckten Beobachter gehen vor aufgewirbeltem Erdreich in Deckung.
Eine Parabolanlage. Richard Arden (Bernard Kay) legt mit Stock und Melone England als Lokalität der Geschehnisse nahe. Er unterbricht das emsige Treiben auf der Station, stellt sich vor und erkundigt sich bei Dr. Curtis Temple (Robert Hutton) nach einer Expertenmeinung zu den Himmelskörpern über Cornwall. Temple stellt sogleich sein Team bestehend aus Lee Mason (Jennifer Jayne) und Alan Mullane (Geoffrey Wallace) vor. Sehr simpel, aber doch effektiv.
Einfach ist auch die Anspielung, daß es seltsame Berichte gegeben habe und Dr. Temple sich mit außerirdischem Leben befasse. Halte nur ich es für kaum subtil, wenn wir außerdem erfahren, daß er bei einem Oldtimer Ausflug in einen Unfall verwickelt wurde, die ihn beinah das Leben gekostet und weswegen man ihm eine Silberplatte in den Kopf implantiert hat? Irgendwo ist da doch eine Nachtigall am trappsen.
Eine Parabolanlage. Richard Arden (Bernard Kay) legt mit Stock und Melone England als Lokalität der Geschehnisse nahe. Er unterbricht das emsige Treiben auf der Station, stellt sich vor und erkundigt sich bei Dr. Curtis Temple (Robert Hutton) nach einer Expertenmeinung zu den Himmelskörpern über Cornwall. Temple stellt sogleich sein Team bestehend aus Lee Mason (Jennifer Jayne) und Alan Mullane (Geoffrey Wallace) vor. Sehr simpel, aber doch effektiv.
Einfach ist auch die Anspielung, daß es seltsame Berichte gegeben habe und Dr. Temple sich mit außerirdischem Leben befasse. Halte nur ich es für kaum subtil, wenn wir außerdem erfahren, daß er bei einem Oldtimer Ausflug in einen Unfall verwickelt wurde, die ihn beinah das Leben gekostet und weswegen man ihm eine Silberplatte in den Kopf implantiert hat? Irgendwo ist da doch eine Nachtigall am trappsen.
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Sonntag, 9. Januar 2011
It! The Terror from Beyond Space (1958)
Insider wissen, daß sich der Film Alien gar königlich an It! The Terror from Beyond Space bedient hat. Warum der Film nun dennoch nicht der Weisheit letzter Schluß ist? Im Grunde ist Edward L. Cahns Science-Fiction-Horror nicht viel anderes als Das Ding aus einer anderen Welt im Weltall und das spart dann sogar die Parallelen zur Kreatur aus Jack Arnolds Der Schrecken vom Amazonas schon aus.
Hier ist es nun der gestrandete Überlebende einer Marsmission, der von einer Rettungsmission aufgegriffen wird, welche sich das wütende Gummimonster gleich mit an Board holt, während allerdings noch davon ausgegangen wird, daß der menschliche Passagier seine Kameraden hingerichtet hat, um mit den Vorräten länger auszukommen. Dank der knappen Spielzeit wird nicht lange um den heißen Brei herumgefilmt - gut zunächst sieht man nur die Gummipantoffeln der Kreatur. Selbst ein Gefecht im Lüftungsschacht läßt hier jedoch nicht die beklemmende Enge des Raumschiffs entstehen, wofür dieses Kammerspiel ja eigentlich prädestiniert sein müßte.
Hier ist es nun der gestrandete Überlebende einer Marsmission, der von einer Rettungsmission aufgegriffen wird, welche sich das wütende Gummimonster gleich mit an Board holt, während allerdings noch davon ausgegangen wird, daß der menschliche Passagier seine Kameraden hingerichtet hat, um mit den Vorräten länger auszukommen. Dank der knappen Spielzeit wird nicht lange um den heißen Brei herumgefilmt - gut zunächst sieht man nur die Gummipantoffeln der Kreatur. Selbst ein Gefecht im Lüftungsschacht läßt hier jedoch nicht die beklemmende Enge des Raumschiffs entstehen, wofür dieses Kammerspiel ja eigentlich prädestiniert sein müßte.
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Dienstag, 14. Dezember 2010
Critters 4 - Das große Fressen geht weiter (1992)
Wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, kommt der nächste mit der größeren Gurke daher. Wahrlich, vom Ansatz her kann man bei Critters 4 - Das große Fressen geht weiter keine Vorwürfe machen. Natürlich gibt es aber ganz andere Krankheiten. Um nämlich die Geschichte im Weltraum noch einmal ganz neu aufzurollen, werden einfach möglichst viele Verbindungen zu den Vorgängern gekappt. Charlie wird also per Raumschiff mit den letzten Critter-Eiern ins Weltall gerissen, er verpennt mal eben 50 Jahre und dockt an einem durch den Weltraum driftenden Schrottteil von Basisschiff an, auf dem sich wenige Menschen gelangweilt eine gefühlte Stunde auf die Alien³attacke vorbereitet haben.Montag, 13. Dezember 2010
Critters 3 - Die Kuschelkiller kommen (1991)
Es ist eigentlich schon bezeichnend, daß die letzten beiden Teile der Critters-Reihe in geringem Abstand und nur auf Video erschienen sind. Wenn man jetzt nicht gerade auf Leonardo DiCaprios Filmdebüt herumreiten will, hat Critters 3 - Die Kuschelkiller kommen nicht sonderlich viel zu bieten. Dabei wird die Rezeptur stur weiter durchgezogen. Ein alleinerziehender Vater mit seinen zwei Kindern nimmt in der Nähe von Grover's Bend unwissend ein paar Critter-Eier mit. Die Critters sorgen nun folgend in einem Mietshaus für neuen Horror. Als Nebenplot wird noch ein böser Vermieter eingepflochten, der die Kundschaft gern aus dem Gebäude geekelt hätte (Das Wunder in der 8. Straße?).Samstag, 11. Dezember 2010
Critters 2 - Sie kehren zurück (1988)
Wenn es grad läuft macht man weiter. Der Anschluß an den ersten Critters Teil ist nicht unbedingt sauber, doch gerade die einleitende Boba-Fett-Für-Arme-Bounty-Hunter-Sequenz dieses Sequels hat gleich ein paar Lacher parat. Man achte nur mal auf den Yoda im Kühlfach oder ein Alien, welches entfernt an Metaluna IV antwortet nicht erinnert. Und dann fiel mir auch gerade auf, daß die beiden Kammerjäger aus dem All auch namen haben. Ug und Lee!
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Critters - Sie sind da! (1986)
Critters sind die Arschlöcher des Weltalls, die tödliche Transformation der Tribbles, falls sich noch wer an die Raumschiff Enterprise Folge erinnert und damit ja auch von der aktuell erfolreichen Gremlins-Welle nicht so weit weg. Outer Space. Critters brechen aus einem Gefängnis aus. Ein Obermufti, der aus dem Star Wars Universum stammen könnte und Butterball aus dem Hellraiser-Universum erstaunlich ähnlich sieht, schickt grünhauptige Kopfgeldjäger hinterher, die sich auf der Erde sich bis auf das Skelett herunterschleimend in Einheimische verwandeln werden. Doch erstmal macht David Newman mit wenigen Kitschklängen klar, daß wir uns in einer us-amerikanischen Vorstadt, wie wir noch erfahren sogar eher im ländlich-sittlichen befinden.Mittwoch, 8. Dezember 2010
Monster High (1989)
Der Tromafilm Class of Nuke 'Em High hat die in den 80ern überstrapazierte Sparte des Highschool-Films bereits aufs äußerste überzeichnet und ad absurdum geführt? Not quite...Der in Deutschland unter dem die Produktion auf eine einzelne Sequenz reduzierenden Titel Das Alien-Team veröffentlichte Streifen Monster High ist wohl die finale Arschgeburt eines Jahre währenden Verdauungsprozesses einer Ära voller adoleszentem Aufbegehren in Polyester, Pop und Pappmaché. In einem surrealen Camp-Feuerwerk billiger Direct-to-Video-Machart fasst Rudy Poe, seines Zeichens Produzent von Playboy-Videos, seinen Eindruck der 80er Teenagerunterhaltung in seiner einzigen Regiearbeit an einem Spielfilm zusammen.
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