Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare und Analysen

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Das Videoregal... unendliche Weiten... ein Affenmensch stellt sich den unerbittlichen Attacken der Filmindustrie. Ein Forschungsprojekt über Blu-ray Disc, DVD, VHS und Kino. Garantiert antizyklische Reviews aus dem All.

Sonntag, 8. Januar 2012

52 Songs #8: Selbstbeschreibung

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

endlich mal ein einfaches Thema 8 der 52 Songs. Es kann nur ein Lied geben, welches dem gewünschten Motto entspricht und das heißt diesmal "Selbstbeschreibung":

Gut, lassen wir die Beerdigungsstimmung mal beiseite, dann würde es im Grunde schon genügen, einen Hinweis auf den Text zu geben, den Paul Anka speziell für Frank Sinatra zu der Melodie des französischen Songs Comme d'habitude geschrieben hat. Ist das jetzt schon so ein Macho-Ding? Ich finde, jeder Mensch sollte zu einem anständigen Maß die beschriebene Kämpfernatur pflegen und alles auf die eigene Art tun. Beweist es nun Sturheit, wie ich gerne darauf zurücksehe, wie ich mein Leben nach meinem Gusto gestaltet habe? Bestimmt nicht, denn natürlich gibt es immer Regeln und Umstände die das Ego zurückdrängen.
Es ist die ganze Vergangenheit, die unsere Gegenwart formt und so sollte man über jede Entscheidung, die man einmal getroffen hat, glücklich sein, denn genau daraus wird das Heute doch erschaffen. Viel wichtiger noch betont es doch für eine Zukunft, daß man sich seiner Entscheidungen so bewußt sein sollte, daß man sie morgen noch vertreten kann. Logisch, ein paar davon wird man immer bereuen, aber spielt das im großen Ganzen dann noch eine Rolle? Und wer hat nicht mal in der Scheiße gesteckt und hat sich wieder emporgestrampelt?
Es ist sicher ein Phänomen, wie Frank Sinatra es hasste diesen Song zu singen, wie er sein Finale absichtlich betrunken zerstörte, den Text vergaß oder doch nur selbst zu Tränen über diese ultimativ wahren Zeilen gerührt war? Nun, selbst wenn ich doch versuche, dem Leben mit der nötigen Bescheidenheit und Demut gegenüber zu treten, so könnte man selbst dies als die Größe ansehen, die My Way feiert.
Fraglos mit einer gewissen Mob-Ästhetik angehaucht, schauert es mir jedesmal Gänsehaut und Augenpipi, wenn Sinatra im Blick zurück den Blick nach vorn beschreibt und (auf der Studioaufnahme) so Schwingungen erzeugt, welche selbst CERNs Large Hadron Collider noch nicht nachzustellen vermag.

My Way
Interpret: Frank Sinatra
Album: My Way

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