Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,
um die gute Luftgitarre soll es bei der neunten Ausgabe der 52 Songs gehen. Als ausgesprochener Freund der Gitarrenmusik müßte man da schon die erste Gegenfrage stellen: Les Paul oder Stratocaster? Nein, ich will es nicht verkomplizieren, nur regen einfach unzählige Songs zu Joe Cocker-Zuckungen bis Headbanging an. Ich nehme daher am besten den Titel, wo mir das bewußt kürzlich passiert ist.
Was könnte hierzu besser geeignet sein als die Spannung, welche abgedämpfte Gitarrensaiten bei einer rhythmischen Auf- und Abbewegung erzeugen? Die Luftgitarre gezückt läßt ein gekonnter Schwung des Armes aus der Schulter urplötzlich präzise abgedämpfte Akkorde erklingen. Diese offen ausklingen lassend bereiten aufpeitschende Licks darauf vor, den pumpenden Rhythmus für Posen mit geballten Fäusten zu nutzen. Immerhin ist das hier ein Stück ungebändigter Männlichkeit, die viel Raum läßt, um sich um die femininen Windungen seines Luftinstrumentes zu winden, spätestens sobald der refrainaufbauende Brückenschlag es wieder erfordert, 360° Drehungen aus dem Schultergelenk in die Saiten zu dreschen. Eye of the Tiger ist sicher kein Luftgitarrensong per se, doch wahrlich, wann hat man schon die Gelegenheit, eine Haltung mit soviel Machismo anzunehmen?
Eye of the Tiger
Interpret: Survivor
Album: Eye of the Tiger
vor 20 Stunden
Wir sind doch aber schon viel weiter, trödeln Sie, Herr Affenmann?
AntwortenLöschenNaja, ich hab ohnehin viel zu spät angefangen. Ich mach einfach, wenn ich Lust habe. Sonst nerv ich nachher noch mit 10 Ausgaben aufeinmal. Und das, wo sowieso kaum jemand Interesse dran zeigt. ;)
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