Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare und Analysen

Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare  und Analysen
Das Videoregal... unendliche Weiten... ein Affenmensch stellt sich den unerbittlichen Attacken der Filmindustrie. Ein Forschungsprojekt über Blu-ray Disc, DVD, VHS und Kino. Garantiert antizyklische Reviews aus dem All.

Montag, 16. Januar 2012

Media Monday #29

Liebe Medienfreundinnen und -freunde,

um meinen Media Monday nicht zu verpassen, greife ich auch heute zur morgendlichen Alternative zwischen Tür und Angel. Glücklicherweise sind die Antworten heute nicht ganz so schwer aus der Affennase gezogen.

1. Der beste Film mit Matt Damon ist für mich Forrester - Gefunden!.

2. Guy Ritchie hat mit Snatch seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich ansonsten bisher nur Revolver von ihm bewußt gesehen habe.

3. Der beste Film mit Christina Ricci ist für mich Black Snake Moan, ganz knapp vor Buffalo '66.

4. Vergleicht man (beispielsweise) die alten Disney-Klassiker unter den Zeichentrickfilmen mit den heutigen Pixar-Animationsfilmen, fallen einem enorme Unterschiede auf. Wie ist eure Meinung zur Entwicklung des Zeichentrick-/Animationsfilm-Genres?
Die Computergraphiker waren lange Zeit so sehr damit beschäftigt, die Figuren vernünftig zu texturieren, daß offenbar die liebevoll verspielt/verträumten Details der Zeichentrickanimationen über den Jordan gegangen sind. Dies scheint sich aber schon einzuschleichen, seit aufwändigere Sequenzen auch in Zeichentrickfilmen vom Computer übernommen werden (ca. König der Löwen). Generell wirken zudem dreidimensionale Computernachrechnungen von bspw. Mickey Mouse nicht nur unnötig, sondern irgendwie falsch. Diese Figuren umgibt eine teuflische Kälte statt der gewohnt herzlichen Wärme.

5. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt?
Ja, das passiert. Eigentlich in tragbarem Maße relativ oft. Schlimm war Alien vs. Predator 2, weil man selbst im Kino in den dunklen Ruckelsequenzen die Übersicht verlor und das die lahme Rahmenhandlung auch nicht besser gemacht hat. Richtig fies waren aber vor allem Dreamcatcher nach dem lustigen ersten Abschnitt, oder der grottige Der Fluch von Darkness Falls. My Girl hat mich im Kino damals nicht so sehr begeistert und von Scott und Huutsch war ich damals nicht sonderlich angetan, das weiß ich noch. Oh, ich glaube Armageddon war auch übel. Kürzlich war Krieg der Götter recht schwach, allerdings fand ich Killer Elite fast ernüchternder, weil ich da mehr erwartet hätte. Und das sage ich, wo ich als ungefähr einziger hier in der Stadt Der Ritter aus dem All im Kino gesehen habe. Und der lief nach dem Bundesstart dann auch nicht mehr, da habe ich schon immer ganz gut vorausgewählt, glaube ich. Wirklich enttäuscht gegenüber der aufgebauten Erwartung war ich eigentlich bei Jurassic Park.

6. Filme ohne Happy-End sind oftmals einfach realistischer. Aber im Ernst, es gibt einfach Filme, die sind ab einem gewissen Punkt erzählt und benötigen dann nicht noch aufgesetzte Auflösungen. Andererseits verstehe ich da auch z.B. Fritz Lang, der grundsätzlich den Zuschauer nicht mit falschen Gefühlen entlassen wollte und deshalb z.B. das Ende von Woman in the Window abwandelte.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Tatort: Todesbilder und der war am unteren Rande der Durchschnittlichkeit, weil es sich kaum um einen beleuchteten Kriminalfall, denn eine Verstrickung von privaten Verhältnissen handelte, die zum einem verschiedene Morde durchkreuzten und schließlich auch Gegenstand einer Tatenabfolge wurden, ohne durchaus interessante Facetten von Nebenfiguren auch nur im Ansatz zu beleuchten.

Und nun muß ich mich auch sputen. Einen guten Start in die Woche wünsche ich!

Euer Intergalactic Ape-Man

5 Kommentare:

  1. Mickey Mouse als 3D-Computeranimation? Habe ich was verpasst? Das hat Disney doch nocht nicht gewagt, oder? Ich wäre sonst geschockt. Die neuen "Looney Tunes"-3-D-Filme aus dem Hause Warner sind ja schon schlimm genug.

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  2. Jurassic Park? ECHT? Ich hab den zwar nicht im Kino gesehen, aber der war doch so wahnsinnig aufregend für die 90ziger Jahre. Wirklich spannend wie unterschiedlich das jeder sieht.

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  3. Christian: Ja, leider ist das so. Zwar nur 3D-Rendering und nicht mit Brille, aber bescheuert ist es allemal. Und die Synchro macht es nochmals unerträglich.

    Fragdaskino: Bitte richtig verstehen, Jurassic Park finde ich nicht schlecht, jedoch mitnichten legendär, abgesehen vielleicht von den Effekten. Was da an Werbung vorgedroschen wurde und was es für ein Getümmel an der Kasse war (Saal über Tage ausgebucht mit Klappstühlen auf dem Gang, Ausgang nur über den Notausstieg, weil die nachrückenden Zuschauer keinen Platz ließen) hat letztlich aber doch für eine Enttäuschung bei mir gesorgt. Gegenüber dem, als das es ausgewiesen wurde, war der gebotene Film meines Dafürhaltens dann nur ein laues Lüftchen und daher in diesem Moment enttäuschend.

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  4. 1: kenn ich nicht
    2: Treffer!
    3: Treffer! (und vorher noch nirgendwo gelesen)

    Also bei 5 ists ja eine ganz schöne Liste geworden, ich erinnere mich gerade, warum ich nicht allzu häufig ins Kino gehe^^

    Oh, und bei 6 noch ein Treffer! :-)

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  5. hey ... ich bin ansonsten auch ein tatort gucker ... aber diesen hab ich mir erspart und dafür lieber gelacht beim rtl-film mit adam sandler ...
    wünsch dir was

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