Willkommen zu einer Zeitreise im Großwildjägerjargon mit kolonialistischem Flair und einer gehörigen Portion Urzeitwesen. Wie die Buchvorlage des Sherlock Holmes Erfinders Sir Arthur Conan Doyle stützt sich Die verlorene Welt auf eines der letzen, wenn auch zur damaligen Zeit schon aufgeklärten, Mysterien dieser Erde. Berichte Robert Hermann Schomburgks über den süd-amerikanischen Tafelberg Roraima-Tepui waren es, die Doyle zu seinem 1912 veröffentlichten Roman über eine auf einem steilen Berg isolierte, prähistorische Welt anregten.
Tatsächlich hatte es kein Ureinwohner gewagt, diese verlorene Welt, diese Götterwohnung, von dessen bis zu 3000 Meter hoher Sorte der Landstrich durch Venezuela, Guyana und Brasilien durchzogen ist, zu erklimmen, wobei aufgrund der steil abfallenden Wände kaum eine Möglichkeit als aus der Luft besteht, auf die Hochplateaus zu gelangen. 1884, bei der Erstbesteigung des Roraima-Tepui, welches eben über die in der Geschichte verarbeiteten Felsnadel verfügt, fand Everard Im Thurn natürlich keine Dinosaurier, aber eine großteils einzigartige entwickelte Tier- und Pflanzenwelt, was mit einem gewissen wissenschaftlichen Hintergrund ja immer noch Spielraum zum träumen läßt.
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