Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare und Analysen

Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare  und Analysen
Das Videoregal... unendliche Weiten... ein Affenmensch stellt sich den unerbittlichen Attacken der Filmindustrie. Ein Forschungsprojekt über Blu-ray Disc, DVD, VHS und Kino. Garantiert antizyklische Reviews aus dem All.

Mittwoch, 10. November 2010

Najica (2001)

Najica Hiiragi geht neben ihres Jobs als Parfümdesignerin noch einer zweiten Profession als Superagentin nach. Bei einem ihrer Aufträge stellt sie den Humaliten Lila sicher, der die Position als ihr Kawaii-Sidekick einnimmt. In den folgenden Missionen stürzen sie sich bei der Jagd nach weiteren Exemplaren der Androiden-Spezies ein ums andere Mal in Lebensgefahr.
Najica folgt der ebenfalls von Yamauchi Noriyasu designten Serie AIKa. Mitten im Geschehen einsetzend erschließen sich Hintergründe dem Zuschauer zunächst langsam und auch Najicas Auftraggeber hält sich geheimnisvoll. Die Einsätze steigern sich von bspw. der Observation einer niedlichen Girlband bis hin zu einem kriegsgleichen Szenario inklusive Stadtzerstörungen, weshalb die knackigen und mit unauffällig aufpeitschendem Jazz unterlegten Episoden stets interessant bleiben.
Sich im Tiefgang der kurzen Spielzeit für eine Folge (12 x ca. 23 Min.) unterordnend, dominieren Positionen der virtuellen Kamera in der Froschperspektive, um eine immense und zuweilen strapaziöse Zahl an Pantsu-Shots der weiblichen, immer knapp bekleideten Figuren einzufangen. In wenigen Szenen wagt man darüberhinaus Nacktbilder. Ein pubertärer Touch läßt sich dem souverän durchexerzierten Handlungsbogen so kaum absprechen.
Gleichwohl nimmt man sich mit Najica offensichtlich die Freiheit, dem Fanjob zu Gute keinen Innovationspreis anzustreben. Durchaus genießbar verbleibt die Serie auf dem Niveau eines reinen Konsumproduktes und wird sich eher selten einer zweiten Ansicht erfreuen dürfen.

Originaltitel: Najica dengeki sakusen
Deutscher Titel: Najica
Produktionsland: Japan
Erstaufführung
: 05.10.2001, Japan
Regie: Nishijima Katsuhiko
Charakterdesign: Yamauchi Noriyasu

OFDb, IMDb, Wikipedia

2 Kommentare:

  1. Aika fand ich noch relativ unterhaltsam und habe ich mir als lüsterner Teenager auch Komplett aud DVD gegönnt. Najica fan dich dann aber relativ langweilig.

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  2. Ich würde sagen nach Abwägen der Stärken und Schwächen ebenbürtig. Mir gefällt nämlich das Setting in Najica deutlich besser, während AIKa den angenehmeren Zeichenstil hat, gerade was die übertriebene Komik angeht. Aber für Burn Up W lass ich dann auch beides liegen. :D

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