Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare und Analysen

Intergalaktische Filmreisen: Kritiken, Empfehlungen, Kommentare  und Analysen
Das Videoregal... unendliche Weiten... ein Affenmensch stellt sich den unerbittlichen Attacken der Filmindustrie. Ein Forschungsprojekt über Blu-ray Disc, DVD, VHS und Kino. Garantiert antizyklische Reviews aus dem All.

Freitag, 24. Juni 2011

Reflektionen in des Affenmanns Klause

Liebe Freunde,

auch wenn ich fleissig weiter liefere, auch wenn mir bewußt ist, daß Schlombie raten würde, einfach zu machen, wie ich es für richtig halte und auch wenn ich Whoknows mit der nächsten Liebesgeschichte beglücken könnte, ich denke nach. Ich grübele, was ich noch besser machen könnte. Ich zweifle, ob ich jemals jeden besehenen Film zu Text verarbeiten können werde, sei auch der Kommentar noch so kurz.

Wie ihr z.B. vielleicht mitbekommen habt, habe ich inzwischen die Filmdaten ans Ende eines Textes gestellt, um die Kompatiblität zu einem möglichen neuen Layout zu gewährleisten. Das ist ein weiteres Thema, welches im Raum steht, welches ich jedoch nicht unbedingt allein bewältigen können werde.

Deshalb frage ich nun euch: Was mögt ihr und was ist euch wichtig an diesem Blog? Was möchtet ihr bevorzugt lesen? Und was für ein Lesetyp seid ihr überhaupt? Was ist eure konzeptionelle Idealvorstellung?

Vielen Dank für eure Inspiration.

Euer Intergalactic Ape-Man

19 Kommentare:

  1. Was mir vor allem wichtig ist, Sohnemann: Lass ab vom Traum, jeden Film besprechen zu wollen! Lieber weiterhin gute Besprechungen, vielleicht nicht immer nur zu C-Movies, die in vierzehn Tagen hergestellt wurden, aber bloss keine Kürzestkommentare oder ein "Was ich letzten Monat gesehen habe...".

    Du machst deine Sache nämlich gut, auch wenn es gelegentlich schwer fällt, jedes deiner manchmal am gleichen Tag reingestellten Postings konzentriert in sich aufzunehmen (wobei ich natürlich deine Besprechungen der Filme von Freddy oder Peter Alexander verschlinge. ;)

    Dein Konzept etc. bleibe dir übelassen; da basteln wohl die meisten Blogger gelegentlich dran rum - und wenn sie es gefunden haben, ist dies häufig der Beginn ihres Niedergangs. - Und der von mir gewünschte Liebesfilm: Joshua Logan's "Picnic" (1955) mit William Holden und der blutjungen Kim Novak. Ich möchte das Ding schon lange selber besprechen, komme aber an keine DVD ran. :(

    A propos: Wie kommst du denn auf die Idee, ich würde Liebesgeschichten bevorzugen? Es ist doch einfach so, dass ihr mir alle Filme, die ich mir zusammen mit Splatter-Mutti reinziehen muss, schon vor der Nase weggeschnappt habt...

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  2. Ich wüsste jetzt nicht was ich an Deiner Stelle groß anders machen würde, kenne aber das Kribbeln immer noch etwas an seiner Seite ändern/verbessern zu wollen. *g
    Deine Kategorien sind gut gewählt, das Layout o.k. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich selbst in keinem Block schreibe: Blocks wirken auf mich allgemein immer ein wenig unübersichtlich. Das ist mit ein Grund warum ich den Weg einer Homepage gewählt habe. Deswegen finde ich es auch so wichtig, dass Deine Kategorien stimmen.
    Also: lass Dir mal nicht mehr Haare wachsen, als für einen Affen üblich ist. Unterm Strich läuft alles richtig. Die Filmauswahl ist gut, die Nichtfilm-Blocks machen auch meist Spaß (wobei ich immer noch auf die nächste Snack-Review warte), Feedback ist auch viel dabei, es macht also auch Spaß den Kommentaren zu folgen, und das Logo, so apropo Layout, finde ich sowieso gut. Ob man das Affenbild ausm Gemeinschaftsforum noch irgendwo integrieren könnte? Vielleicht als Bewertungssystem?

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  3. Du kannst Fragen stellen, die allesamt für mich schwer zu beantworten sind. Ich habe festgestellt, dass ich hier eher selten kommentiere, obwohl du einer der fleißigsten Blogger überhaupt bist und sehr informative und umfangreiche Reviews schreibst. Woran liegt's? Da brauche ich mir nur die Liste der von dir besprochenen Filme im Juni anschauen, denn davon habe ich genau KEINEN gesehen, von den meisten noch nicht mal gehört. Das ist natürlich auf der einen Seite sehr gut, da ich hier immer wieder etwas neues lerne, andererseits fehlt dann auch meist der Ansatzpunkt für einen Kommentar. Die vielen B-Filme aus den letzten Jahrzehnten, die du hier wieder ans Tageslicht bringst, sind bei mir zur Zeit eher in der Randzone des Sehprogramms, da kommt eher nur vereinzelt mal einer in den DVD-Player. Ich meine, früher habe ich als Jugendlicher mit Begeisterung die alten Jack-Arnold-Filme im Fernsehen geschaut und ich mag "Tarantula" noch heute, aber sonst? Es geht mir mit deinem Blog ähnlich wie mit der Fundgrube von Badmovies.de. Da stöbere ich auch immer wieder gerne, kenne aber wenig.
    Als Wunsch unterstütze ich Whoknows, doch bitte gelegentlich auch mal den ein oder anderen Film aus anderen Bereichen einzustreuen.

    Andererseits, und das bleibt festzuhalten: Lass dir auch nichts aufdrängen, besprich nur Filme, die du auch wirklich besprechen möchtest. Ich schaue immer wieder rein, schmöker etwas und finde Anregungen. Und Vollständigkeit...ach nein, das wird man nie erreichen können, selbst ein so fleißiger Schreiber wie du :)

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  4. Und um noch einmal auf Besprechungen zurückzukommen, die am gleichen Tag reingestellt werden: Ich bekomme Zustände, wenn sich nicht immer zwei vorbereitete Besprechungen in meiner Pipeline befinden, betrachte dies als dringendes Anzeichen für Urlaub vom Blog. ;) Die "Aufbewahrung" mancher Texte könnte auch dir gelegentlich nützlich sein; denn man staunt lieber jeden zweiten Tag über einen neuen Text aus den intergalaktischen Sphären als über mehrere am gleichen, geniesst die Lektüre auch mehr.

    Dies aber nur ein weiterer möglicher Tipp. Dass du mit gelegentlichen Kommentaren in Blogs, die sich noch nicht in deiner Blogroll befinden, dir aber zusagen, weitere Leser erreichst (ein Schweizer Blogger-Kumpel nennt es "Schleimen"), dürfte dir ja bekannt sein.

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  5. Teil 1

    Vielen Dank schon einmal für euer Feedback. Da habt ihr einige sehr wichtige Dinge angesprochen.

    Ich möchte mal bei der Filmauswahl anfangen, was für mich schon ein sehr großes Leid ist, da ich ja deutlich mehr ansehe als bespreche. Gerade bei etwas bedeutsameren Werken scheue ich mich jedoch gelegentlich a) Weil es meist schon Kritiken dazu gibt und b) Weil die Ansprüche an mich dadurch ja indirekt steigen, denn was habe ich zu bieten, wenn ich einfach in den Reigen einsteige, der sagt: "Toll!"?

    Zum anderen fallen mir obskurere Filme auch ungemein leichter, nicht weil sie sich unbedingt verreissen lassen, denn der angesprochene, in 14-Tagen heruntergekurbelte Pick-Up zum Beispiel bietet ja durchaus etwas, wenn man sich darauf einlässt und ich hoffe dies auch dokumentieren zu können. Dabei habe ich dann das Gefühl, neues Terrain betreten zu können und eine nicht kanonisierte These ganz unabhängig entwickeln, ja vielleicht sogar als Grundlage einer akzeptierten Deutung etablieren zu können. Lest euch z.B. mal im Zusammenhang durch, was ich unter der Kategorie Surrealismus liste. Das ist imho ganz und gar keine allgemeingültige Definition, sondern auch der klammheimliche Wunsch, den Fortbestand einer surrealistischen Prägung unabhängig einer bestimmten Epoche zu belegen.

    Desweiteren gibt es noch andere Fakten die für eine gewisse Sparte sprechen, die vielleicht auch mit meiner ja schon seit länger Zeit auch an anderer Stelle gesammeltes Publikum zu tun haben. Auch in der OFDb z.B. habe ich ja immer wieder auch Kritiken verfasst, die sich abseits einer gewissen Kern-Agenda bewegen (zu der eben bestimmte Episoden des phantastischen Films einfach gehören). Nun, ich habe immer die Klickzahlen dazu beobachtet und würde man allein dies als Erfolg beziffern, so wäre gar kein Platz für Anspruch in meiner Auswahl.

    Was sich auch auf diesem Blog wiederholt sind simple Erfolge bestimmter "Trash"-Filme. Die bisher beliebtesten Reviews sind z.B. "Frankensteins Horror-Klinik" und "Die Bestien", was sich anhand zeitnaher Veröffentlichung auf deutscher DVD erklären lässt. Und gleich danach kommt die 50er Jahre Sparte mit "Die große Chance", übrigens nicht nur wegen Kommentaren, sondern nach sowas wird wirklich oft gegoogelt.

    Ich habe allerdings tatsächlich schon eine Vorsortierung vollzogen. Anhand meiner Kategorien kann man wohl erkennen, daß es wohl zu meinen Zielen gehört, das Schaffen z.B. Roger Cormans öfter zu beleuchten. Vor allem aber habe ich mir für mich verschiedene Abfolgen zurechtgelegt. So gibt es dann auch bestimmt Felder, die ich gern möglichst chronologisch bearbeiten möchte. Dazu gehören Western/Americana sowie der Kriminalfilm speziell Gangster/Film Noir, was alles Themen sind, die ich bisher schreiberisch zu sehr vernachlässigt habe. Auch aus dem Bereich des Phantastischen Films gibt es einiges, was ich gern noch weiter verfolgen möchte, allein weil die Filme faktisch ja hier liegen. Auch hier tendiere ich jedoch dazu, strukturierter vorzugehen. Z.B. bietet es sich ja an, die Universal Monster Filme zu besprechen, bevor man auf die Hammer-Epoche eingeht. Inwiefern ich das beim DÖS-Film anstrebe, weiß ich noch nicht. Zumindest Wellen wie Edgar Wallace sollte man wohl in Reihe beobachten und direkt auch den Giallo anschließen, wobei Bava z.B. dann auch wieder eine Schnittstelle zwischen Giallo und Horror darstellt, es also Genreübergreifend einen Zeitstrahl gibt.

    Und jetzt der Haken: Rein theoretisch habe ich genug Material, um in den nächsten 12-24 Monaten nicht mal über die 40er Jahre hinwegzukommen. Das will ich euch und mir nicht antun. Ich muß also einen Mittelweg finden, der in mein bisher doch eher chaotisch-impulsives Schreibverhalten eben dieses chronologische Arbeiten implementiert, um sinnvolle Kritiken zu Feldern verfassen zu können, die mir nicht so quasi im Blut liegen wie manch infantile Titel. Am Archiv jedenfalls soll es nicht liegen. :D

    Aber wie geht man da richtig ran?

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  6. Teil 2

    Was interessant ist, ist der Einwurf mit den nicht bekannten Titeln. Genau in so eine Richtung ging ja auch meine Frage. Meine Erfahrung ist, daß sich zumindest die User, welche sich zu Wort melden, eher zu denjenigen zählen, welche den Film bereits gesehen haben. Und da weiß ich ehrlich gesagt auch gar nicht, wen ich adressiere. Ich würde mir aber selbstverständlich noch mehr Feedback im Bereich tatsächlicher Neuentdeckungen wünschen, die ich durch meine bescheidenen Worte anstoßen konnte. Aber wenn ich stetig Feedback wollte, würde es ja genügen, mich im populären Bereich zu bewegen. Sowas kann man steuern.

    Stattdessen schreibe ich eher, wenn der Film mich dazu angeregt hat. Deshalb stoße ich dann auch gelegentlich Lesern vor den Kopf, weil ich gewisse Sparten durchaus ansehe, denn meine Leidenschaft ist Film als solches, aber nicht unbedingt bespreche. Oft höre ich dann, mach doch mehr Action, oder Eastern und gerade von diesen Fans bekomme ich dann wieder Schelte, weil ich eben auch hier gewisse Ansprüche hege und kritisch zu Werke gehe (Grüße an Stahlfaust, Ong-Bockel, Roboluster und schlitzauge23 :p).

    Deshalb aber stelle ich mir dann die Frage: Fehlt es nicht gerade in solchen Bereichen an einer reflektierten Herangehensweise? Hier wurzelte nämlich auch mein Interesse fürs Schreiben. Ich war einfach zu oft auf Fanboygeschwafel angesprungen und regelmässig enttäuscht worden. Und genau dies war auch der Grund für mich, über Filme zu schreiben, die kein Schwein kennt oder/und die es sich gar nicht anzusehen lohnt.

    Oh, was würde ich dafür geben, wenn es genügte, einfach jede Erwähnung auf dieser Seite schon als Zeugnis für einen intergalaktischen Fixstern zu deuten. Aber würde dies mich glaubwürdig erscheinen lassen? Ich bin mir nicht so sicher.

    Picknick besitze ich übrigens in der Legend Diary by William Holden Box. Sets dieser Art mit 5-7 Filmen sind seit längerem bei Ebay zwischen 10 und 15 Euro zu haben. Ich konnte auf diesem Wege einige Lücken schließen. Achso, Picknick, dazu werde ich mir vielleicht ein paar Worte abringen können. :D

    Ich finde es auch übrigens gut, daß jemand den intergalaktischen Proviant-Check vermisst. Es war ja eigentlich nur mal eine fixe Idee gewesen, jedoch knabbere ich leidenschaftlich gern und auch experimentell fast jedes Wochenende. Was mich davon abhält ist eher die Spontanität des Knabberns in Verbindung mit der Tütenabbildung. Ich muß einfach mal Bilder machen, wenn ich einen Vorrat gekauft habe, denn wenns gegessen ist, ist die Tüte meist schon im Müll, bevor in die Tasten haue. Ich habe auch schon überlegt mal andere Dinge zu erwähnen. Ab und zu geb ich mir ja auch mal Hörspiele z.B. und ich habe sogar immer noch eine Promo herumliegen, die ich einfach in der Gänze nie bewältigt bekommen habe. 2 CDs sind vor dem Einschlafen einfach zu viel für den alten Affen. Und ich will mir auch nicht zuviel vornehmen.

    Freude herrscht auf meiner Seite jedenfalls darüber, daß ihr auch bei unbekannten Titeln gern ins Stöbern geratet. In der Tat lassen sich hier wohl einige Filme entdecken und ich hoffe, daß die Fixsternlösung auch ein wenig hilft, die Werke herauszufiltern, die ich wirklich für erwähnenswert halte. Das ist dann auch so eine zweite Ambition, die eben wirklich auf bereits zweimalige Versuche meinerseits zurückgeht, Listen im Stil von "1001 Movies You Must See Before You Die" zu erstellen. Ich habe einen Traum vom Affenkanon und das wird dann wirklich ein Lebenswerk sein müssen. Ich genieße jedenfalls die Freiheit, ansonsten nicht auf feste Wertungen angewiesen zu sein und glaube auch, daß ich so viel eher in der Lage bin, unterschiedlichen Lesern zu vermitteln, was sie wissen möchten.

    Ich hoffe dies gibt einen genaueren Eindruck davon, was genau vor sich geht. Der Blog ist dabei vielleicht gar nicht die optimale Lösung, aber für mich derzeit die einfachste. Und mal ehrlich, wenn ich, puristisch wie ich bin, simples nur-text HTML auf eine Seite hauen würde, würdet ihr es lesen?

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  7. Du meine Güte! Würde ich solch detaillierte Überlegungen zu meinem Blog anstellen, käme es vermutlich gar nicht mehr zu Einträgen. - Wir haben auch durchaus einiges gemeinsam, z.B. das Vermeiden des Mitjaulens über den neuesten Blockbuster, das diversen Leuten sicher jede Menge Clicks beschert, aber nach ein paar Jährchen oft regelrecht peinlich wirkt. Es ist mir ja auch eher ein Anliegen, über Filme zu schreiben, die nicht gerade in aller Munde sind, und wenn ich mich doch einmal zu einer meist eigenwilligen Besprechung eines durch und durch bekannten Films aufraffe, finde ich wie im Falle von "Mulholland Dr." die Ausrede, man habe mich dazu gezwungen. ;)

    Dass unser Angebot unterschiedlicher Art ist, betrachte ich als Bereicherung. Ich werde mir zwar sicher viele der Filme, die du besprichst, nie ansehen, schätze es aber dennoch, über sie und die Bewegung, der sie angehören, informiert zu werden. - Und die Google-Sucher forschen ja tatsächlich nach eher seltenen Titeln, weil sie unweigerlich auf dich stossen müssen. Ich merke das bei mir, wo alle Suchende nur nach den Filmen meines werten Co-Admins fahnden, während meine doch grundsätzlich harmlosen Filme eher Anlass zu leicht abartigen Stichworten sind.

    Also: Mach deine Sache weiter wie bisher, besprich auch das, worauf du gerade Lust hast (geht mir doch nicht anders)! Mit der "Aktion deutscher Film" ist dir ohnehin den Coup des Jahres gelungen. Und ein Wallace befindet sich bereits in meiner Pipeline, muss sich aber noch eine Weile gedulden...

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  8. Die Überlegungen haben ja nicht nur mit dem Blog zu tun - das ist eher schon die Folge. Am allerliebsten würde ich Filme ganz am Anfang zu schauen beginnen, so wie bei einer Serie, da guckt man ja auch nicht mittendrin rein. Ich möchte endlich den ganzen Sinn verstehen und nicht herausgerissene Episoden betrachten. Ich verspreche mir davon die Erhabenheit des Allwissens.

    Nein im Ernst, es fügt sich ja einfach anders zusammen, wenn man eine Entwicklung verfolgt, so wie bei einer Werkschau. Aber ich bin auch so ehrlich zu sagen, daß ich schon gerne mal was moderneres zwischendurch benötige. Naja, für mich modern, also nach 1980. 1970. 1960. Naja, jüngere Filme halt.

    Übrigens, was mich wundert, ich werde in der Regel unter sehr züchtigen Suchbegriffen gefunden. Ab und zu mal Termini zur intergalaktischen Politik oder dergleichen, das kann man verwinden.

    Welcher Wallace, welcher Wallace, welcher Wallace?! :D

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  9. "Welcher Wallace, welcher Wallace, welcher Wallace?! :D "

    Sag ich nich', sag ich nich', sag ich nich'. P: - Ich könnte dir aber, wäre es nicht so unzüchtig, über Tierpornographie zu reden, sagen, mit welchen Stichworten man meinen nun wirklich harmlosen Baselbieter Film "Welthund" fand. ;)

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  10. Wird es ein konventioneller Vohrer oder Reinl, oder darf man auf etwas außergewöhnliches hoffen? Mich reizen ja noch ein paar britische Produktionen, insbesondere den von Wallace 1930 selbst inszenierten The Squeeker.

    Das mit deinem Welthund wird entweder an Oberbaselbieter Gewohnheiten liegen, auf die ich mangels Wissens nicht eingehen kann, oder an Formulierungen, die Begrifflichkeiten wie Näschen und in Welthund steckend zusammensetzen. Das machst du doch mit Absicht. :D

    Übrigens, wenn du den Film puschen möchtest, wieso hast du dann noch nicht dein Review in der OFDb verlinkt bzw. dort die DVD eingetragen? Das wär ja schonmal ein erster Schritt, wenngleich mir eine hochdeutsch verständliche Version wohl auch genehmer wäre.

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  11. Es wird schon was Konventionelles mit mehr Kontext als Film, obwohl ich dir zustimme: Eine "Rarität" wie etwa der 1930er Wallace wäre spannend. - Ich weiss: OFDb. Aber irgendwann würde mir der Aufwand zu gross, abgesehen davon, dass der Film sein kleines Zielpublikum doch erreichte.

    Und meine Formulierungen sind grundsätzlich von tiefstem Anstand durchzogen. Ich erinnere nur an die Gummipuppe aus einem Schweizer Armee-Film. Pah! ;)

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  12. Ja, und wieder ist es ein schweizer Film. Merkst du was?

    Was die OFDb angeht: Ich meinte wirklich speziell die Welthund DVD, oder meinetwegen langfristig auch ähnliche Kaliber. Die Datenbank lebt ja davon, daß jeder von der Arbeit der anderen profitiert, weshalb es gar nicht darauf ankommt, wieviel du tust, sondern, daß du nach deinen Möglichkeiten gute Arbeit beisteuerst. Gerade diese schweizer "Obskuritäten" haben dort doch auch ein Forum verdient und offenbar herrscht dort auch noch eine Lücke. Sieh es als DÖS 2.0, als dösplomatischen Aktionismus. ;)

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  13. Also wenn ich mir deine Ausführungen so anschaue, machst du dir schon genug Gedanken. Also im Prinzip: Weiter so, und der Rest ergibt sich von allein.

    Grundsätzlich würde ich den bisherigen Meinungen in einem Punkt zustimmen: Du postest zwar in regelmäßigen Abständen ziemlich viele Besprechungen, jedoch kommst du bisher nicht über 30 im monat hinaus. Ich fände es daher auch "besser" /"sinnvoller", im Prinzip leserfreundlicher, wenn du "nur" eine Besprechung pro tag veröffentlichen würdest. Dass du dann eventuell für zukünftige tage schon fertiges in der Pipeline hast, erscheint mir wenig problematisch.

    Zu allem etwas zu schreiben, habe ich auch schon mehrmals versucht, und immer wieder rasch abbrechen müssen. Inzwischen denke ich: schreib wenn du Lust hast (oder musst ;-) )
    Und schreib über was DU Lust hast. Nicht über das, von dem du annimmst, das du darüber schreiben müsstest. Zumindest meistens. Ausnahmen von jeglicher Regel sind aber natürlich immer mal wieder gut (Veränderung als Herausforderung und so.)


    Ich persönlich kenne auch eher Wenige der von dir besprochenen Filme. Aber das geht mir im Grunde überall so. Die Annahme, es gäbe Filme die man als Filmliebhaber aus irgendeinem Grunde gesehen haben sollte, halte ich für irrig. Es gibt ja inzwischen tatsächlich Millionen von Filmen aus denen man auswählen kann, und die Gründe dafür einen bestimmten Film und nicht einen Anderen zu schauen sollte man selbst fällen. Wie ein Freund von mir einmal sagte: Eine entscheidung für einen Film ist immer auch eine Entscheidung gegen einen Film. Leider - schließlic liegen wir irgendwann alle mal unter der Erde.

    Daher nehme ich deine eklektizistische Filmbesprechungsauswahl eben wie si kommt. :-)

    Was ich aber gerne im Affendschungel installiert wissen würde:

    - Eine monatliche Liste mit Filmtiteln die dir beim Sichten besonders gemundet haben. Damit würdest du dann ja automatisch auch auf ein paar Filme jenseits der Besprochenen verweisen, und ich hätte als Leser auch mal leichtere orientierungen, wenn ich nicht alle Kritiken von dir bewältigt habe.

    - Parallel zur alphabetischen, eine Auflistung der Filme nach Produktionsjahr: somit kämst du einer möglichen Chronologie ja schon mal rein formal auf deinem blog ein ganzes Stück näher

    - und einfach nur Ergänzend, bei den alphabetischen Auflistungen auch den originaltitel (und den Regisseur?) zu nennen. Da muss ich nicht immer auf die titel klicken, um rauszufinden um was es sich handelt - muss nämlich zu meiner Schande gestehen, dass ich aufgrund jahrelangem Herumtreibens auf englischsprachigen Foren und Blogs (die deutschsprachige Bloggerszene war ja nicht immer so reichhaltig wie heute), meist keine Ahnung von deutschsprachigen titeln habe, und mir selbst sprachlich nichtverständliche Originaltitel oft mehr sagen.

    Abschließend wäre noch zu sagen, dass es für mich ein besonderes Schamnkerl wäre, wenn du unter den Besprechungen (gerne auch als teil der Credits) angeben würdest, wo und wie du die Filme gesehen hast (Fernsehen, VHS, Kino, DVD, etc.), und wo man eventuell an sie rankommen würde. ich weiß, das macht fast niemand (und ich meistens auch nicht). Finde das Prinzipiell aber immer sehr aufschluss- und hilfreich.

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  14. Wow, vielen Dank für die vielen Gedanken. Da muß ich doch direkt drauf eingehen. Ich muß dazu sagen, daß ich eine "Weiter so, und der Rest ergibt sich von allein."-Einstellung auch fürchte, weil es eben kein klares Abbild von dem gibt, welchen Stand meine "Arbeit" hat. Dies bedeutet nicht, daß ich lobgepriesen werden will, sondern schon gern sinnvoll und nicht vollkommen ins Leere schreiben möchte.

    Ich habe mich in den letzten Tagen ja bereits von Mehrfach-Posts weitestgehend distanziert. Ich muß allerdings dazu sagen, daß so ein "Bombardement" in der Regel nur dann auftauchte, wenn ich Zeit und Muße hatte, alte Texte noch einmal aufzuwärmen. Das sind dann größtenteils keine wirklich neuen Weisheiten. Umso besser natürlich, wenn ich damit trotzdem noch neue Leser erreichen kann, dann nutze ich sowas bei Bedarf mal als Brücke.
    Ich habe schon wieder 3 neue Texte in der Pipeline und kann so derzeit einen Stock aufbauen. Es macht dann natürlich die Entscheidung schwer, was man als nächstes posten soll. Gerade, wenn man sich einige Mühe gegeben hat, möchte man so einen Text ja schon gern vorziehen, auch, wenn man dann wirklich mal eine Einzigartigkeit im Netz präsentieren kann. Ist es nicht so? Ein wenig Ehrgeiz hat man doch?^^

    Was mich interessiert ist, daß du ja auch angibst, die meisten meiner "Objekte" nicht zu kennen. Liest du die Texte dann dennoch? Was bringt dir so ein Text? Hast du anhand dessen schon einmal eine Auswahl getroffen? Das ist schon wichtig, auch für meine Selektion, weil es ja letztlich nichts bringt, über etwas zu schreiben, was niemandem etwas bringt. Dann könnte ich auch über die Stuhlfluktuationen meines imaginären Nymphensittichs bloggen. :D

    Eine monatliche Liste ist interessant. Ich mag ja Listen. Ich hab auch schon nebenher mal angefangen, meine Sichtungen zu dokumentieren und es wieder aufgegeben. Inzwischen vergesse ich sogar oft in der OFDb Punkte zu vergeben. Eigentlich war der Blog ja tatsächlich dazu gedacht, in Kurzform mehr über Filme zu schreiben, als ich es für die OFDb getan habe. Das gelingt mir insofern zwar, aber dieses "Mehr" ist halt lange nicht alles, auch wenn zeitlich bedingt die Quote doch deutlich runter gegangen ist.
    Was mir an so einer Liste nicht gefällt, ist a) die Gefahr, daß ich dann gar nicht über den Film schreiben werde und b) daß die Information dann einem Text über den Film beim Pipeline-Prinzip schon vorangehen könnte. Ich möchte mit einem Text ja doch gern überraschen und nicht quasi schon vorher darauf hindeuten, was es geben wird.

    Eine Chronologie könnte tatsächlich inzwischen notwendig werden, da sich ja einige Texte angesammelt haben. Bisher reichte ja ohne weiteres der Dekadentag. Das muß ich mal überdenken.

    Gerade weil du drauf klicken mußt, ist es doch sinnvoll, Regisseur und Originaltitel nicht extra zu erwähnen? :P
    Aber im Ernst, ich bin bisher zu faul dazu. Und dann kommt ja noch die Zusatzfrage, ob man nicht auch anhand der Originaltitel sortieren müßte. Ich weiß nicht. Ich bin mir da wirklich unsicher.

    Einer Formatangabe stehe ich übrigens ausnahmsweise wirklich negativ gegenüber. Das hat damit zu tun, daß ich eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Film als solches Wünsche und keine Bewerbung betreiben möchte. Und in manchen Fällen klingt sowas wie "abgenudeltes VHS" bestimmt auch nicht spannend. Du kannst aber davon ausgehen, daß ich bei Notwendigkeit eine verfügbare Fassung schnellstmöglich in der OFDb nachtrage und diese dann bequem über den Link am Ende des Posts zu finden ist.
    Wichtiger scheint mir dabei die betrachtete Sprachfassung. Das kann ja auch einen Unterschied machen. Hm.

    Ich muß es mal verarbeiten.^^

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  15. Und dir danke für die schnelle Replik. :-)

    Du hast schon recht mit deinen Einwänden. Jede Medaille hat eben zwei Seiten. ;-)

    Natürlich bleibt bei implementierung neuer Ideen nie alles beim alten. Aber wenn du schon danach fragst, gehe ich von einer steigenden Unzufriedenheit über den Status Quo aus. Oder zumindest an einem interesse an Alternativen.

    Das mit dem Ansammeln kann natürlich auch seine Probleme haben. Willst nicht wissen, wieviele Texte bei Eskalierende träume noch in der Pipeline stehen... Aber man kann ja alles probieren, und es notfalls wieder rückgängig machen.

    Auf deine Kritiken will ich auf keinen Fall verzichten. Dann lieber auf unnötigeres Beiwerk wie Listen, Bewertungen, etc.

    Wenn ich die texte lese, versuche ich das wie alles was ich tue auf meienr Festplatte namens gehirn zu speichern. Mal klappt das besser, mal klappt das weniger gut. Listen mit Filmen die ich sehen will führe ich nicht wirklich. Dazu liegen allein bei mir zu Hause mehrere Hundert ungesichtete Filme herum (und es werden ja bekanntlich nie weniger %-). Bei dir lese ich nach lust und laune und vor allem kursiv. Also immer mal wieder einen text. Da ich überhaupt leidenschaftlicher Filmbuch- und Filmmagazinleser bin, ist es für mich normal ständig über Filme zu lesen die ich nicht kenne. Aber so ist das eben. Durch deine texte lerne ich eben auch neues kennen.

    Das mit dem OFDB-Fassungseintrag wusste ich nicht. Bin also schon mal (vorübergehend) zufriedengestellt. Und ich weiß: das mit den Fassungen klingt nerdig - aber es interessiert mich tatsächlich, ob es eine abgenudelte VHS war. Gucke persönlich auch immer noch (und hoffentlich bis in alle ewigkeit) VHS. Wobei ich natürlich einer Blu-Ray auch nicht abgeneigt bin. Aber man nimmt eben as man kriegen kann.

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  16. Die Sprachfassung ist natürlich enorm wichtig. Diese Angabe habe ich vergessen - halte sie aber oft für essentiell.

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  17. Ich habe bei ET auf jeden Fall kürzlich etwas über Nonnenfilme aufblitzen sehen, was dann leider schon wieder weg war. :P

    Ich hab jetzt mal eine chronologische Übersicht gemacht. Wie kommt das so an? :)

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  18. Oje. Da hat wohl jemand beim editieren eine falschen knopf gedrückt... :-/ Aber keine Sorge: die kommen noch, die wilden Nonnen.

    Die chronologische Übersicht gefällt mir sehr gut. Wobei das genaue Erstaufführungsdatum da aber vielleicht schon zuviel des guten ist. Taucht ja dann in den Credits auf. ;-)

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  19. Klar, aber wenn schon, denn schon. Einfach nur innerhalb eines Jahres alphabetisch zu sortieren ist ja langweilig. ;)
    Das ist gerade, was mir besonders an dieser Liste gefällt. Ich denk da auch langfristig bei. Wenn mal innerhalb eines Jahres 20 oder mehr Filme gelistet sein sollten, dann find ich das schon sehr interessant, welcher zuerst da war. Und bevor ich da dann erst wieder alles umstelle, mach ichs lieber gleich. :)

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