Liebe Freundinnen und Freunde,
ich hatte zunächst nachgedacht, einen musikalischen Jahresrückblick zu schreiben. Dann ist mir jedoch aufgefallen, daß es viel interessanter sein könnte, einen Fokus auf die Hintergründe zu legen, als die paar neuen Scheiben, von denen der Großteil eh länger als 2011 existiert. Es hat sich nämlich etwas radikal bewegt, 2011. Etwas technisches.
Ich gehöre ja zu der Generation, die Tonträger als eine friedliche Co-Existenz von Schallplatte und Musik-Kassette kennengelernt hat. Dabei gab es durchaus unterschiedliche Anwendungsgebiete, bei denen jedes Medium seine Vorzüge bot. Wer meinen durchschnittlichen Konsum kennt, wird sich nicht schwer vorstellen können, daß ich schon in jungen Jahren eine stattliche Sammlung vorweisen konnte. Mainstream war ich übrigens auch damals nicht, auch wenn viele Interpreten durchaus mein Verständnis für relative Massentauglichkeit touchieren.
Was sollten die Besucher meines Kindergeburtstages auch anders als die Augen verdrehen, wenn ich statt aktueller Popmusik lieber die "Manitou / Freundschaft" Single von Pierre Brice aus dem handsignierten Sleeve befreite? Und mit den zwei tragbaren Plattenspielern aus den Jugendtagen meiner Eltern gestaltete ich dann meine ersten DJ-Sets aus den vorrätigen Vinylschätzen der ganzen Familie, was dann zwischen Motown- und Beat-Sounds die Bandbreite genauso über Gunther Gabriel, Wirtschaftswunderschlager und Ur-Opas Marschplatten dehnen konnte.
Die MC gebrauchte man rein funktional im Kassettenrekorder zum Einschlafen oder im Walkman unterwegs. Ergo waren viele Originale hier Träger von Hörspielen, einigen eher kindlich orientierten Ruhigsteller-Tunes und ein großer Fundus selbst aufgenommener Compilations und Albumkopien für den Walkman. Erst mit dem Eintauchen in tiefere DIY-Abgründe einer Punk und Metal Subkultur würde das Format noch einmal neu mit Demos obskurer Bands aufleben.
Es muß so um den Dekadenwechsel in die 90er gewesen sein, da wurden CD-Player nicht nur erschwinglicher, sondern auch so verbreitet, daß sich gerade die Schallplattenregale wie im Zeitraffer in den damals noch auch in Kleinstädten zahlreich präsenten Plattenläden auflösten. Heute kennt ja kaum noch jemand diese Schatztruhen voller Entdeckungspotential, wo mindestens ein Bekloppter hinter dem Tresen residierte, um einem hier und da mit einem Reinhörtip auszuhelfen. Es gab wirklich mal Menschen, die ihren Lebensunterhalt damit verdient haben, was heute mit einer schnellen Googlerecherche oder einer Forenfrage geklärt wird.
Als mir meine Großeltern damals eine mit stolzen 699 DM eigentlich noch sehr günstigen Kompaktanlage mit CD-Player zu Weihnachten schenkten, da war ich stolz wie Oskar. Endlich hatte das Vinylknistern ein Ende. Man mußte die Platten nicht mehr umdrehen und Skippen und Spulen war babyeierleicht. Der Musikwahn hielt an und so dauerte es nicht lange, bis ich eine 4-stellige Summe aus meinem Konfirmationserlös in einen wesentlich audiophileren Turm aus Einzelkomponenten investierte. Nebst Verstärker und Boxen reichte es immerhin noch für CD-Player und ein luxoriöses Doppel-Kasettendeck mit Auto-Reverse und Track-Skipping-Funktion.
Während sich mit jugendlichem Aufbegehren und Bewußtseinserweiterung der Geschmack schizophren auf und ab bewegte zwischen Pop/Rock, frühem Eurodance, Metal, Punk, Goa/Trance, Prog, Krautrock, Blues, Country oder auch mal Rockabilly, Raggae und Jazz, machte ich schon bald die Entdeckung, daß nicht alles silber war, was glänzte. Wenn es jemals einen Trend gab, das Vinyl für sich zurückzuentdecken, dann war ich mittendrin. Wer heute erstaunt davon spricht, daß es ja wieder Schallplatten in den Geschäften gäbe, der war in den 90ern auf einem anderen Planeten, als ich dankbar jede neue Veröffentlichung, die ich nicht auf CD kaufen mußte, sofort in die Tüte packte. Die LP war nie ausgestorben, nur haben es nur die wenigsten gemerkt. Dabei war die CD oftmals teurer und wegen der Auflage weit weniger als Sammelobjekt geeignet.
Als ich dann zum Millenium meine erste defekte CD aus dem Regal holte, habe ich meine Entscheidung sicher nicht bereut. All das Gerede über die bessere Klangqualität des Vinyls sei doch mal dahingestellt, wenn es CDs - zumeist bisher billige Pressungen aus den 80ern - nicht viel länger aushalten als 15 Jahre. Und wer gute Ohren hat, der mag heute zumindest auch ein Knistern von seinen CD-Schätzen vernehmen. Dies sind die ersten Anzeichen des Laser-Gammels. Und das führt uns ganz langsam auf mein eigentliches Thema hin: Das MP3-Format.
Was wohl sonst würde ein panisch um seine Schätze bemühter Sammler sonst tun, als versuchen, diese zu konservieren? Offenbar war die industrielle Variante zu anfällig. Mit ausreichenden Codecs und Festplattenkapazitäten, die es mit den fortschreitenden Nuller-Jahren gab, war es nun diskussionswürdig, die Sammlung auf den Rechner zu digitalisieren (und durch ausreichende Backups zu schützen). Hatte ich mich anfangs noch gewehrt, weil MP3s das Albumgefühl mit einzeln gerippten Songs zerklüfteten, so war es nun möglich, eine Sammlung zu sortieren und später dann endlich auch das Cover im Tag zu verewigen. Mit MP3 war ich nun weiter Albumsammler und aber auch wieder der DJ an meiner neuen Jukebox aus völlig widersinnigen Musikstücken.
Nun gab es aber tatsächlich einige Jahre in denen ich mich ausschließlich mit der Übertragung von zehntausenden Songs meiner Sammlung beschäftigte. Ist es da nicht verständlich, daß man sich von Natur aus schon kaum mit Neuanschaffungen beschäftigen kann? Immerhin muß alles auf die Qualität hin begutachtet und beschriftet werden, bevor es im Archiv verschwindet. Es müssen wohl an die fünf Jahre gewesen sein, die ich mich darauf noch mit Reduzierung und Verfeinerung beschäftigt habe und so mit Scheuklappen besetzt meiner Leidenschaft frönte.
Eigentlich ist dieses Kapitel noch immer nicht abgeschlossen, doch irgendwann erreicht man dann so einen Zeitpunkt, wo man einen Mangel feststellt. Vielleicht liegt es auch daran, daß ich mehr als 12 Monate so verdrossen war, daß ich kaum einen einzigen Song bewußt gehört habe und im Gegesatz zu anschwellender Filmeloquenz hierüber auch tatsächlich einen Großteil meines Wortschatzes verloren habe, Musik in Worte zu fassen. Weil es mir egal geworden ist. Weil ich entwachsen bin. Weil ich vielleicht in einem Nirwana einer durchaus reichhaltigen Playlist angekommen bin, die ich lange Zeit für perfekt hielt.
Doch dann stand ich 2011 auf und sagte: "Hallo Musikindustrie, du hast mich wieder!". Ich gebe ja zu, daß es inzwischen eher der Drang wurde, bestimmte Songs im Auto hören zu können, doch letztlich ist es ja egal, warum man Lücken zu schließen gedenkt. Aber wo kauft man nun 2011 eine Platte? Gut, ich hatte kürzlich ein paar Italo-Sounds, darunter die CD zu Il cittadino si ribella, erstanden. Da wußte ich, was ich wollte und Google war mein Freund. Aber nun wollte ich mich inspirieren lassen. Ich stand also auf und bewegte mich in den nächsten Elektro-Markt einer großen Kette, wo ich auf traurig ausgeraubte Regale traf, die mich beim ersten Wühldurchgang deprimierten. Alles was es für meinen Geschmack gab, hatte ich bereits.
Dann griff ich doch noch zu ein paar mehr oder minder günstigen CDs, da ich einen Gutschein mit mir führte, der angesichts des für mich unattraktiven DVD-Sortiments anderweitig auf den Schädel geschlagen werden wollte. REM "Automatic for the People" hatte ich bisher nur auf MC und die finde ich nicht mal mehr. Die Ramones "Anthology" 2-CD bietet für mich tatsächlich für eine Best-Of ungewöhnlich einen ausreichenden Überblick. Und dann sollte es noch die aktuelle Remaster-Version der "Shades of a Blue Orphanage" von Thin Lizzy werden. Gern hätte ich mehr gekauft, aber als ich zum Infotresen ging, sorgte die zugegeben sehr junge Bedienung wie ein Auto glotzend dafür, daß ich mich steinalt fühlte.
Dabei war meine Frage doch ganz einfach? Finde ich Run-D.M.C. eher im Hip Hop oder Alternative Sortiment? Ist ja zeitweilig schon ein Crossover, und gesehen habe ich nichts. "Rum???" stammelnd gab sie Informationen von mir verbessert in ihren Computer ein und wurde durch meinen Kommentar, daß sie vermutlich nicht in den 80ern gelebt habe und die Remixe aus den 90ern vielleicht auch nicht mehr kenne und sich deshalb nicht schämen brauche, nicht zu wissen, woher die Sounds aus der aktuellen Fantawerbung kommen, auch nicht selbstsicherer. Wie konnte ich auch erwarten, daß jemand in der Plattenabteilung Ahnung von mir selbstverständlichen Dingen hat. Ah, sie könne alles bestellen. Toll, das kann ich auch, entgegnete ich und beendete damit mein laufkundschaftliches Mitnahmegeschäft, in dem ich den Rest meines Gutscheins für einen USB-Stick aufwendete.
Es hatte sich offensichtlich nichts an den Läden geändert, seit ich seinerzeit im aufwogenden Retro-Hörspielboom einmal nach bestimmten Titeln gesucht hatte. Blieb also noch mein Freund das Internet als meine Anlaufstelle, wo mir ein großes Versandhaus bereits als Reinhörstation ein Begriff war. Der Gedanke war fix gefasst. Wenn ich die CDs doch sowieso in die hinterste Ecke verstaue, nachdem ich die Songs auf den Rechner gezogen habe, warum sollte ich nicht gleich MP3s kaufen? Kurz die Lage gecheckt und verstanden, daß es offenbar auch hier die üblichen Preisfluktuationen gibt. Mein Verständnis von Preis und Leistung liegt hier etwa bei der Schallgrenze von 5 Euro und Kraut für ein Album, weil mir die Kostenstruktur der Musikindustrie bekannt ist und ich zwar weiß, daß die CD-Pressung zumeist nur Cents des Endpreises ausmachen, ich jedoch auch erwarte, daß zwischenvertriebliche Strukturen bei direkt verfügbaren, virtuellen Gütern keine Rolle spielen, zumal ich die Sicherungskosten auch zusätzlich zu tragen habe.
2011, das heißt also nicht nur meine Begegnung mit Twitter und Google+, sondern ich habe tatsächlich meine ersten MP3-Alben gekauft! Und wie ich so über meine Lückenfüller hinaus wieder ein Interesse an neuen Entdeckungen auslebe, fühle ich mich als Yuppie so herrlich hip wie lange nicht mehr. Jetzt ist es nämlich doch passiert. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich kreuz und quer durch die Angebote browse. Klar, ich bin so gesetzt, daß ich Zeit habe, auf den richtigen Preis zu warten. Das unterscheidet mich vielleicht vom durchschnittlichen Kunden. Ich muß keine Eisen mehr schmieden, so lange sie heiß sind. Ich will gute Alben, die ich noch lange hören kann und nichts, was sich schnell abnutzt. Und doch habe ich kürzlich einen Frevel begangen. Nachdem mir das ganze Album von Sunrise Avenue zu belanglos erschien, habe ich tatsächlich sogar einen einzelnen Song für horrende 99 Cent gekauft, weil mir dieses vermaledeite "Hollywood Hills" einfach nicht mehr aus dem Affenschädel wollte!
Bevor ich nun kurz noch meine Errungenschaften eurem Hohn aussetzen werde, die meine ersten Schritte in diesen modernen Gefilden belegen, die ich immer noch altschulig für gewöhnlich mit einem Desktop PC und einer Internet-Kabelverbindung besuche, möchte ich gern noch eine Überlegung in den Raum werfen. Kann es sein, daß die Musikindustrie das Format MP3 nicht nur unterschätzt hat, sondern eine ganze, und vielleicht die stabilste Konsumgeneration überhaupt, ähnliche Übersättigungserscheinungen durchlebt hat wie ich und sich zudem ein Teilkonsum einfach auf das mit dem Millenium erstarkte DVD-Sortiment und diverse die Kindheit wiedererweckende Nerdereien verlegt hat, was der Tonträgerbranche den Kapitalzufluß blockierte? Könnte das im Umkehrschluß heißen, daß der Markt sich zumindest bezüglich des Umschlags durchaus wieder fangen kann? Wie kauft ihr heute eure Musik (wenn ihr sie kauft, alles andere interessiert nicht)?
Euer Intergalactic Ape-Man
Appendix: Meine bisherigen MP3-Alben-Einkäufe
Amy Macdonald - This Is The Life (Special Edition)
Barry McGuire - Eve Of Destruction
Daturah - Reverie
Duffy - Rockferry (Deluxe)
Eek-A-Mouse - Wa-Do-Dem
Fatboy Slim - You've Come A Long Way, Baby
Flo Mega - Die Wirklich Wahren Dinge
Isaac Hayes - Shaft
Jan Delay - Mercedes Dance
Jan Delay - Wir Kinder vom Bahnhof Soul (incl. ESC-Performance)
Kasabian - Kasabian
Kasabian - Velociraptor!
Kasabian - West Ryder Pauper Lunatic Asylum
Kings Of Leon - Only By The Night
Kings Of Leon - Youth And Young Manhood
Leftfield - Leftism
My Sleeping Karma - Satya
Peter Fox - Stadtaffe
Quincy Jones - The Quintessence
The Airborne Toxic Event - The Airborne Toxic Event
The Chemical Brothers - Exit Planet Dust
The Naked And Famous - Passive Me, Aggressive You
The Prodigy - Always Outnumbered, Never Outgunned
The Vaccines - What Did You Expect From The Vaccines?
Unkle - Psyence Fiction
vor 4 Stunden
ich glaub bei den models und der freak wär ich wohl eher der freak ;))
AntwortenLöschenOh, oh, jetzt bin ich neidisch :D
AntwortenLöschendas ist wahr! zumindest im größten Teil!
AntwortenLöschenKatzen führen ein wunderbares Leben!
Ach, was für Erinnerungen kommen da wieder. Als ein "Plattenladen" noch ein wichtiger Ort der Jugend war. Selbstaufgenommene MCs aus dem Radio, mit dem Moderator, der in Lieder hineinquatschte, als Todfeind.
AntwortenLöschenAuf MP3 hab ich trotzdem noch nicht umgestellt, da das Tonformat audiophil doch sehr zu wünschen übrig lässt. Ok, andererseits: Im Alter lässt das Hörvermögen nach und die hohen Töne bleiben den Teenagern vorbehalten. Also folge ich dir womöglich doch nach, da die praktischen Vorteile kaum zu leugnen sind.
Wer liefert heute schon noch Alben ab, die sich als Ganzes lohnen? Meist sind ja in der Tat nur ein bis zwei Tracks interessant.
Fatboy Slim und die Chemical Brothers hab ich eh auf CD :) Und warum soll man CDs noch mal als MP3 anschaffen?
Meine Stereoanlage ist nebenbei sehr viel besser als jeder Computer.
Offensichtlich viele, nach dem der Schal so teuer war ;).
AntwortenLöschenMela♥licious
JUa ne :o bin froh das ich viele geschenke scon habe sonst würde es langsam eng werden da ichh immer am arbeiten bin xD
AntwortenLöschenwie, zäh? meinst du die Marmelade? :)
AntwortenLöschenIch habs bei Fight Club gehört. Irgendwie versucht es damit in Verbindung zu bringen.
AntwortenLöschenAber danke, jetzt ist es mir klar! :)
Ja ic auch aber viele meiner freunde und familie haben mir schon etwas gesagt was sie haben wollen und ich hab schon vieles übers internet bestellt xD gott sei dank gibt es das. sonst wäre ic aufgescmissen ^^
AntwortenLöschenachso, nein die marmelade ist eigentlich nicht zäh. Sie wird es aber nach einer Woche oder so, aber bis dahin sind sie meistens schon weg ;)
AntwortenLöschenWieso denn? :D
AntwortenLöschenMeine Hunde freuen sich über ihren Adventskalender, pff. :D
(Dafür dass der eine von den beiden vor 6 Jahren mal meinen Schoko-Adventskalender leergefressen hat... :D)
lg Caro :)
http://wint3rkind.blogspot.com/
Danke für deine Kritik :)
AntwortenLöschenich finde es gut das Leute mal ihre ehrlich Meinung sagen!
ich hab mir dann auch überlegt das das ein bisschen verängstigend aussieht :D
habs jetzt geändert.
Liebe Grüße, Annika :)
interessant ... ich habe die umstellung von schallplatten auf cds miterlebt und kann mich noch gut dran erinnern ...
AntwortenLöschenich kauf mir nach wie vor gern cds ... am liebsten limited editions ... die werden dann quasi gesammelt ...
früher war das so: man hörte in der "disco" ein lied, wusste nicht, von wem es war und wie es heißt ... mit dem halbwissen ging man dann in einen plattenladen. ich hatte damals einen prima ansprechpartner, der kannte sich voll aus mit musik und hat zielsicher dann die scheibe gefunden, die ich suchte ... und ich war happy ...
heutzutage ist das einfacher ... aber früher war das musikverständnis irgendwie - nach meinem geschmack - ausgeprägter ... da gab es freaks, die bestimmte lps hatten und überdies einen ausgefeilten musikgeschmack ... mir ist heutzutage vieles zu mainstreamig
@ Sieben Berge: Der klare Vorteil ist ja z.B. bei der Verfügbarkeit, daß ich MP3s dann auch direkt "mitnehmen" und hören kann. Würd ich erst eine CD bestellen (im Laden, der die CD nicht hat oder im Netz), wäre die "Bockphase" vielleicht schon wieder vorbei.
AntwortenLöschenZudem sind 320er konstante oder hochwertig-variable Bitraten quasi verlustfrei. Bei den Frequenzen ist es ja außerdem so, daß LPs deshalb besser sind als CDs, weil sie gegenüber der CD ein eingeschränktes Klangspektrum haben. Resultat ist ein anspruchsvolleres Mastering bei der LP, während auf einer CD auch jeder Mißklang transportiert wird. Bei der MP3 geht es wohl eher um eine möglichst identische Abbildung eines bestehenden Masters.
Ich habe meinen Rechner mit der Anlage über eine externe Soundkarte gekoppelt und fahre damit recht gut. Zudem kann ich so eben auch LPs sehr gut digitalisieren. Mein Anspruch ist dabei nicht mal die Portabilität, sondern eben die Verfügbarkeit meiner ganzen Musikbibliothek mit wenigen Klicks.
Die gekauften Alben besaß ich deshalb auch vorher nicht. Sonst hätte ich ja einfach umwandeln können. *g*
@ m.: Im Gegenteil ist das Format MP3 ja wegen wegfallender Preßkosten auch für kleine Bands interessant. Ich denke schon, daß es auch eine Chance sein kann, abseits von Mainstream.
Also ich finde ja die gesamte Erscheinung mehr als unheimlich :D Der braucht gar nicht böse gucken, er ist schon der perfekte Bösewicht..
AntwortenLöschenOder er ist tatsächlich mein Fnord. Nur wer soll mir das eingebläut haben? Spooky.