Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde,
Maloney postete seine Top-10 Guilty Pleasures als Stöckchen und rief somit ein Thema auf, welches unter Filmfans eine unterschiedliche Bedeutung haben kann. Denn eigentlich gibt es ein richtiges Guilty Pleasure doch gar nicht mehr. Diese Lieblingsfilme, die sollten einem doch die Schamesröte ins Gesicht treiben. Man sollte sie nicht mal seinem besten Freund beichten wollen. Wer sich mit einem Guilty Pleasure in der Hand am Kassentresen sehen läßt, der sollte doch wohl Blicke kassieren, wie eine 4-Zentnerfrau, die sich in die immer platzsparsamer ausfallenden McDonalds-Bänkchen gequetscht hat.
Die Wahrheit ist, daß wir brav konsumierende Individualisten geworden sind. Dabei wird aus allem ein Kult geschlagen. Ob nun durchschnittliche Filme als Blockbuster angepriesen werden oder der mieserabelste Horrorfilm in einer Hartbox für 25 Euro über die Ladentheke geht, für jeden gibt es eine Nische, in die er sich brav mit einem ganzen Internet voller Gleichgesinnter quetschen kann. Anecken kann heute eigentlich nur noch derjenige, welcher meisterlich die Disziplin beherrscht, bei wirklich jedem geschmacklich für Zündstoff zu sorgen. Und andererseits scheint Mainstream gar der Underground von heute zu werden.
Deshalb ist mein Ziel heute auch nicht, verkannte surreale Meisterwerke wie Monster High lobzupreisen. Ich will nicht Filme wie Dirty Dancing auf den Tisch packen, nur weil es ungewöhnlich sein könnte, diesen Film zu nennen, wenn man Eier hat. Ich will auch nicht schon wieder den Einer gegen das Imperium aus dem Köcher zaubern, obwohl es dieser Schundbomber schon fast verdient hätte. Auch zu Filmen wie Angel's Höllenkommando habe ich mich ausreichend gewidmet. Genauso halte ich Karate Tiger noch für einen viel zu guten Film, um sich als echtes Guilty Pleasure durchsetzen zu können. Meine Mission heute soll sein, die Filme herauszupicken, die entweder so bizarr sind, daß sie nur eine Mutter oder ein Weltraumaffe lieben kann, oder die in ihrer Popularität in bloggenden Filmkennerkreisen eher verpönt sind, die eine Autorität als Filmkenner untergraben müßten. Und natürlich sind diese 10 Faves wie immer nur eine Spitze des Eisbergs. Aber dafür ist dieses Thema ja ohnehin ein roter Faden dieses Blogs.
Da es sich um ein Stöckchen handeln soll, tagge ich Judith, Wulf, Nina Stern, M., Bender und weil er Stöckchen so liebt auch noch Whoknows.
Ich wünsche viel Spaß beim Verhöhnen, Ärgern und Entdecken.
Euer Intergalactic Ape-Man
Tage des Donners
(Tony Scott, 1990)
Es gibt einen bestimmten Grund, warum ich diesen Film gewählt habe. Als ich seinerzeit erhobenen Hauptes ins Kino ging, fragte mich der Vorführer - wir sprachen regelmässig - welchen Film es denn heute für mich geben würde. Tage des Donners? Ich solle doch lieber Gremlins 2 wählen, da wüßte ich ja, was ich bekäme. Nun, die Zeit ging ins Land und ich weiß nicht, ob ich heute glücklich darüber bin, diesem Hinweis gefolgt zu sein. Denn immerhin beschreibt sogar Quentin Tarantino euphorisch: "It's like a fucking Sergio Leone movie with cars!". Der trefflichere Hintergrund seinerzeit war wohl eher, daß das Duo Cruise/Scott mit Top Gun einen vielleicht noch fragwürdigeren Erfolg gefeiert hatte und diesen nun mit einem echten Männerthema wiederholen wollte. Im Grunde geht es um einen Jungen, der sich auf der Rennstrecke beweisen will. Überraschenderweise finde ich es überhaupt nicht störend, wie Scott den Weg von der Rennstrecke in eine emotionalere Abteilung geht, die mit Grund dafür ist, daß überhaupt eine klarere Beziehung zu den Figuren aufgebaut werden kann. Präzise Schnitte im Zusammenspiel mit einem guten Soundtrack sind weiterhin Fundament für einen gekonnten Spannungsaufbau im Nascar-Umfeld. Vielleicht hatte der Vorführer Recht damit, daß ich noch wenige Jahre zu jung gewesen bin, um den Film wirklich schätzen zu können, andererseits vermisse ich an diesem Werk tatsächlich nur, das Dröhnen der Motoren nicht bei voller Leinwandgröße genossen zu haben.
Duell der Giganten
(Wang Yu, 1975)
Mehr ist besser. Für sein Low-Budget Sequel zum einarmigen Boxer (Eine Faust wie ein Hammer) stellt sich Wang Yu einfach der fliegenden Guillotine. Doch mehr noch. Hauptsächlich zu Sounds der deutschen Formationen Neu!, Tangerine Dream und Kraftwerk findet ein rasantes Turnier voll furios-brutaler Action statt, welches an archetypischen Kämpfern zum Vorbild für jedes moderne Prügelspiel gereicht. Unter den exzentrischen Gestalten befindet sich unter anderem ein Yogameister, mit der Fähigkeit seine Gliedmaßen zentimeterweise zu verlängern. Storymäßig natürlich ein Reinfall, ist Duell der Giganten ein absoluter Spaßfilm für heitere Videoabende.
Stealth
(Rob Cohen, 2005)
Um Kampfjets geht es in diesem Exponat, welches gemeinhin auf geschiedene Geister trifft. Cohen, der sich seiner Beliebtheit oft im mental weniger fordernden Begreich erfreut, konfrontiert ein eingeschworenes Team mit einem neuen Partner - dem Knight Rider unter den Düsenjägern, ein Flieger einzig gesteuert von einem künstlich intelligenten wie sprachfähigen Computer. So hawk'sche Analysen der Gruppendynamik provozierend, droht nebst freizügiger Präsentation hochglanztauglicher Leiber alsbald der dritte Weltkrieg, was bei haarsträubend politischen Fragen die Lüfte tosend aufwirbelt. Alle Ernsthaftigkeit wird ertränkt in übertrieben ausgefeilten Looks, so daß man am Ende schwirrenden Kopfes nicht mehr weiß, ob man das Gesehene nun eigentlich für sich gut oder schlecht befinden soll. Mit Stealth kredenzt Cohen den vielleicht edelsten Trash, der jemals das Licht eines Projektors durchstoßen hat.
BMX-Bandits
(Brian Trenchard-Smith, 1983)
Dieser Film ist natürlich ohnehin für Fans der damals noch jungen Nicole Kidman interessant, doch Brian Trenchard-Smith verewigt in BMX-Bandits auch den damaligen Zeitgeist aus dem australischen Blickwinkel. Was uns Funk Füchse und TKKG waren, vereint man in diesem Film zu ungefähr allem, was dem abenteuerlustigen Steppke seinerzeit aufregend erschien. Der Ansatz ins Komödiantische ist kaum verkennbar, geht es doch hier darum, daß natürlich bmx-fahrende Kids die Funkgeräte trotteliger Ganoven finden und so spielerisch zwischen die Fronten geraten. Heute kaum vorstellbar ist, daß es für einen Jugendfilm doch erstaunlich hart zur Sache geht und es kaum eine Atempause zwischen wilden Verfolgungsjagden und dem auch sonst quirligen Alltag der Jungspunde gibt. Obschon Gehalt kaum einen Platz findet, so überrascht BMX-Bandits doch als rasante Jugenderinnerung, deren Regisseur auch durch seine Umtriebigkeiten im erwachsenen Ozploitationbereich ausreichende Präsenz inne hat.
Der letzte Fußgänger
(Wilhelm Thiele, 1960)
Heinz Erhardt mag heute Sinnbild für gemütlichen Wirtschaftswunder-Humor sein, doch auch unter seinen Filmen gab es immer solche und solche. Der letzte Fußgänger heftet sich an die Fersen Erhardts moderner Heimatfilme, in denen zeitgenössische Menschen preisgünstig die lustigen Abenteuer der näheren Umgebung erkunden. Im Speziellen erinnert Thieles Der letzte Fußgänger wohl an Immer die Radfahrer, wenngleich es hier zunächst Erhardt allein ist, der annläßlich eines dreißigjährigen Jubiläums einer ihm besonders im Herzen gebliebenen Wanderschaft den Weg in die Natur sucht. Mit Gesang und einem Lächeln trifft der hier passionierte Junggeselle nun mit dem Charme eines Onkels auf junge Leute, die auf ihre Art ins schöne Grün finden. Zuhause verarbeitet man seine Bilder derweil ohne sein Wissen zu erfolgreichen Zeitungsartikeln. Dies wäre vollkommen harmlos, würde seine selbstverständlich rein platonische Beziehung zu der kecken, 16-jährigen Kiki (Christine Kaufmann) im Subtext nicht so unglaublich anzüglich wirken, und diesen doch so seichten Film damit unglaublich bizarr wirken lassen.
Bubble Boy
(Blair Hayes, 2001)
Durchaus von ernstem Hintergrund gestaltet sich Bubble Boy als schräge Komödie, die sich um einen Jungen dreht, welcher von seiner Mutter in einem durch Plastikplanen keimfrei abgeschotteten Zimmer gehalten wird. Es genügt der Besuch der feisten Nachbarstochter, um den kränklichen Jüngling aus der Reserve zu locken. Als Neuinterpretation des Klassikers Die Reifeprüfung bastelt sich der Protagonist eine Plastikblase, in der er unbeschadet das Haus verlassen kann, um die Hochzeit der begehrten Dame zu verhindern. Wem der skurrile Roadtrip noch nicht genügt, freut sich auf ein Wiedersehen mit Danny Trejo als, natürlich, Rocker.
Masters of the Universe
(Gary Goddard, 1987)
Es sollte der erfolgreiche Cash-In nach der jedes Kinderzimmer durchziehenden Toyline Masters of the Universe um den an Conan und Star Wars angelehnten Hünen He-Man werden. Der Peak des Spielzeuguniversums war vielleicht schon minimal überschritten, doch für viele Kinder endete das Staunen über die doch im Verhältnis zum Plastikhelden nahezu schmächtige Statur Dolph Lundgrens schon am Aushang der Kinos, denn in Deutschland wurde die Cannon-Produktion ab 12 freigegeben. Als diese kleinen Fans schließlich in den Genuß einer Fernsehausstrahlung kamen, war für viele das Thema schon überstanden. Speziell für den Film designte Figuren wie Gwildor oder Blade konnten nicht in Zusammenhang gesetzt werden. Ohnehin war gerade der Zwerg Gwildor ein gänzlich ungleichwerter Ersatz für den Trolaner Orko - man Stelle sich seine Position etwa als die eines Jar Jar Binks im Star Wars Universum vor. Der Look als solcher verstört Kenner der Figuren nicht nur aufgrund fehlender Ikonen. Nebst He-Man entsprachen auch Skeletor und Evil-Lyn nicht den bekannten, farbenfroheren Comiclooks. Mit etwas Abstand besehen, sind diese düsteren Erscheinungsbilder aber gerade ein besonderer Reiz, erzeugt man hier auf dem Planeten Eternia bei einer bombastischen Kulisse einen bleibenden Eindruck. Mangels finanzieller Mittel muß man sich auch mit einem von gewollter, jedoch oft gescheiterter Komik abfinden, welche sich dank eines Dimensionstores auf der zeitgenössischen Erde abspielt. Wer Masters of the Universe als eine adäquate Umsetzung der ohnehin in jeder Lizenz relativ freien Interpretation der Hintergrundgeschichte der favorisierten Actionfiguren wünscht, muß sich auf Enttäuschung einstellen. Wer sich jedoch in die typische Cannon-Machart verguckt hat und schräg verkitschte 80er-Popkultur verknusen kann, der findet in diesem futuristischen Fantasy-Abenteuer trotz ja gleichzeitiger Annäherung an die Realität ein echtes Kleinod des Eskapismus.
Drei Engel für Charlie
(McG, 2000)
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß Drei Engel für Charlie in Kreisen der Filmliebhaber seinen schlechten Stand wegen der äußerst mißlungenen Synchronfassung besetzt. Eigentlich nämlich ist dieser Film keine wirklich Aufbereitung einer Serie, abgesehen davon, daß ein Typ im Schatten drei heiße Schnitten durch die Gegend jagt um Aufträge zu erfüllen. Eine Kultserie auf dieses Grundprinzip reduzierend nutzt McG diesen Ansatz zum Verballern unermeßlich erscheinender Budgets, um im Prunk von Austattung und Effekten eine Revue klassischer Hollywood-Machart aufzuführen. Musik und Choreographie spielen eine große Rolle in diesem Film wie seinem Sequel. Daß es nicht nur um Tanz, sondern eben auch um Martial Arts und Action geht ist auflockernd in diesen rasanten Komödien, die in der Originaltonfassung eins defitiv offenbaren: Ungebändigte Spielfreude mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten.
Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden
(Frank Coraci, 1998)
Es war irgendwann des Nachts und ich hatte seinerzeit noch ein Premiere-Abo. Ich zappte also schlaflos nach etwas, was ich wohl ansehen könnte und stieß dabei auf Waterboy. Adam Sandler war mir kaum ein Begriff und es wäre wohl töricht, diese Football-Groteske als Sinnbild für eine Karriere zu nehmen. Ich blieb hängen, weil mein erster Gedanke war, welcher Schwachsinn dies wohl sein möge, zumal die Synchronisation des Protagonisten durch keinen geringeren als Matze Knop in feinster Supa Richie Manier geschah. Dieser Titelheld tut nun nichts weiter, als gegen seine allesverteufelnde Mutter aufzubegehren und Liebe wie Talent im Sport zu entdecken. Doch wie dies geschieht, man gedenke nur des legendären H2O/Isostar-Battles, ist auf eine belustigende Art schräg. Wenngleich sich die deutschen Dialoge sogar oftmals gar nicht weit vom Original entfernen, so sind es doch die vielen zitatwürdigen, deutschen Dialoge, die mir und meinem Kumpel auch bei der nächsten Wiederholung Lachtränen abgerungen haben. Und so schaue ich tatsächlich immer wieder gern rein, wenn Waterboy im Fernsehen kommt.
Roboter der Sterne
(unsichere Angabe: Koichi Takano, 1974)
In Fankreisen gemeinhin als Zusammenschnitt der Serie Sûpâ robot Maha Baron bekannt, sprechen Belege aus dem Prankeforum dafür, daß Roboter der Sterne ein ähnliches Nebenprodukt ist, wie Frankensteins Kung-Fu Monster und Krieg der Infras, die in Taiwan teils mit Originalmaterial aus dem Kamen raidâ-Kosmos billig nachproduziert wurden. Doch dies ist nur nerdiger Hintergrund für den konfusen Mumpitz, den man im Trailer mittels hyperspacebeschleunigter Antriebe, Schutzschilden aus reiner Energie, Erzeugung von Antigravitationsfeldern und Psychostrahlern anpries. Was über unsere Kinoleinwände flimmerte, war eine übliche, aber doch in Deutschland nur bedingt gewöhnliche Mischung aus Modell- bzw. Roboteraction gepaart mit Schaumstoffgestützten Martial Arts der Marke Sūpā Sentai, einer langlebigen Serie, aus der unter anderem auch das Power Rangers Franchise hervorging. Unter fetziger Musik ist es vor allem die deutsche Synchronisation, die hier für Heiterkeit sorgt. Wenn eine Eliteeinheit mit einem magischen Ballermann gegen feindliche Hypereinheiten zu Felde zieht, dann scheint es nur natürlich, wenn der Schlachtruf "Wir machen sie fettich!" unter emporgehobenen Victory-Zeichen erschallt. Nur hier gibt es Roboter in eigener Sauce.
vor 1 Tag
das ist cool :-) ... danke für taggen ... klasse, dass du an mich gedacht hast ... ich freue mich schon, meine peinlichsten filme aufzulisten :-) ... so schön erklären wie du - fürchte ich - kann ich das allerdings nicht ... und bei mir werden dann auch serien und sachen aus dem fernsehen dazu kommen :-) ... ich sag dir bescheid, wenn ichs gemacht habe ...
AntwortenLöschenjetzt muss ich dschungelcamp gucken :-) :-)
Ich hoffe, das Antaggen von Whoknows war diesmal ein Scherz. Er hat für dich doch wahrhaft schon genug gestöckelt. Komme mir vor wie eine überreife Transe auf High Heels. :(
AntwortenLöschenUiuiui, ich wurde getagged? Und gleich 10 Guilty Pleasures? Da ich mir selten was peinlich ist, wird das nicht so einfach *lach* Danke fürs Taggen, ich werde mal tiiief in mich gehen und nach peinlichem graben ^^
AntwortenLöschenBtw: Super geschrieben! :D
"Masters of the Universe" ist eine wahrlich gute Wahl und sollte dringendst auch einmal wieder von mir gesichtet werden. Ich hatte analog dazu George Lucas' "Howard the Duck" in meinen Guilty Pleasures untergebracht.
AntwortenLöschenTage des Donners … hachja! Ich muss sagen, ich fand den Film damals (bei Erscheinen in einem Dubliner Kino voller betrunkener Kidman-Fans gesehen) wirklich nicht schlecht und würde ihn nicht als Guilty Pleasure wählen. Es ist kein Meisterwerk, aber gute, solide Kinokost.
AntwortenLöschenCharlie’s Angels habe ich nur im O-Ton gesehen und fand ihn völlig okay, streckenweise auch ganz charming. Was an dem uncool sein soll, erschliesst sich mir nicht.
Vielleicht müßte man sich die beiden noch mal auf DVD ansehen und schauen, ob sie gut gealtert sind oder doch nur als Momentaufnahmen ihrer Zeit durchgehen können. Hm.
Aber gutes Thema, ich werde mal drauf’ rumdenken und mich dreist an das Stöckchen hängen, wenn Du gestattest.
"Masters Of The Universe", "Waterboy", mutig, mutig! Der Gedanke diese Filme mögen zu können fällt mir schwer. Hättest Du Letzteren im Original erwähnt, hätte ichs als Nichtkenner der englischen Fassung noch verstehen können. Aber diese Stimme Sandlers im Deutschen ist in diesem Film derart nervig, dass sich meine Hassliebe zu Sandler-Filmen in Waterboy tatsächlich mehr im Hassbereich angesiedelt hat.
AntwortenLöschenDie meisten Deiner vorgestellten Filme kenne ich nicht. Was "Drei Engel für Charlie" betrifft gibts Zustimmung von meiner Seite aus. Ich mag beide Filme und dies im Gegensatz zu Dir auch in der deutschen Fassung. Du hast eigentlich recht gut umschrieben was diese Filme ausmacht und weshalb sie deswegen zu Unrecht von vielen Cineasten verdammt werden!
PS: Deine Herangehensweise an dieses Stöckchen gefällt mir! Gerade für Stammleser wäre es uninteressant gewesen schon wieder Deine Vorlieben a la "Karate Tiger" vorgesetzt zu bekommen!
Master of the universe mit Frank Langella als Skeletor...herrlich..der rest war aber ziemlich scheisse besonbders, das den Zuschauer verarschende Ende...und der PINKE CADILLAC!..grrr
AntwortenLöschenso ... habe fertig ... puh ... danke noch mal ...
AntwortenLöschenDanke für euer Feedback.
AntwortenLöschenWhoknows: Ich weiß, das ist eine zwiespältige Sache. Einerseits wollte ich meine Lieblingstranse nicht vernachlässigen und andererseits gäbe es, wenngleich es vielleicht als unnötiger Aufwand erscheint, bestimmt noch was Interessantes herauszukitzeln. Außerdem hoffe ich auf eine treffliche Verkettung beim Weiterwurf. Auch wenn ein Stöckchen natürlich zwingend ist, werde ich dennoch nicht darauf beharren, klar. Aber es wäre irgendwie doof ohne Whoknows. :)
Nina: Vielen Dank! Wenn dir nichts peinlich ist, dann bietet es sich ja vielleicht an, etwas zu nehmen, was man (vielleicht auch deshalb) gerade nicht mit dir in Verbindung bringen würde. Im Grunde sind Guilty Pleasures doch immer Gegenläufer zum eigenen Geschmack.
@ Kiki: Jo, hau rein. Ich hab das Stöckchen ja auch selber an mich gerissen. *g*
Die von dir angesprochenen Filme nahm ich übrigens bisher in "Cineastenkreisen" immer als durchaus verpönt wahr.
@ Schlombie: Offenbar hat die Herangehensweise ja auch bewirkt, daß ich auf Punkte treffe, die bei dir bisher unberührt sind. Das wirft, gerade weil ich mich ja viel im, so denke ich, verbreiteten Spektrum bewege, die Interessante Frage auf, warum es bei dir nie zu diesen Sichtungen kam. Ist es ein grundsätzliches Desinteresse oder eine (möglicherweise einflußreiche) Vorinformation?
Maloney: Naja, ich muß leider zugeben, daß ich eben inzwischen auch zu dem Rest einen freilich eigenwilligen Zugang gefunden habe. :D